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Kreis Waldshut Bürgermeister zum Fluglärm-Vertrag: „Verraten und verkauft“

03.07.2012
Kreis Waldshut -  Auf den Hochrhein kommt noch mehr Fluglärm zu, meinen die Bürgermeister von Klettgau und Hohentengen. Ihre Meinung zum Staatsvertrag: „Wir sind verraten und verkauft.“

Ein Flugzeug startet auf dem Flughafen Zürich-Kloten. Der nun ausgehandelt Staatsvertrag bringt noch mehr Lärm, befürchten die Gemeinden am Hochrhein.  Bild: picture-alliance / dpa/dpaweb

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Heftige Kritik an dem jetzt ausgehandelten Staatsvertrag über den von Zürich-Kloten ausgehenden Flugverkehr haben die Bürgermeister von Hohentengen und Klettgau geübt. Die beiden Gemeinden gehören bislang schon zu den am meisten betroffenen Gebieten im Kreis Waldshut. Auch im Namen seines Hohentengener Kollegen Martin Benz sagte Volker Jungmann, Bürgermeister von Klettgau: „Wir sind verraten und verkauft.“

Zwar soll es wie bisher Ruhezeiten geben. Das nützt laut Ansicht der Bürgermeister jedoch nichts, weil nun außerhalb der Schutzzeiten der gekröpfte Nordanflug entlang des Rheins droht. Weil dabei kein Mindest-Grenzabstand vorgesehen sei, bringe dies Lärm außerhalb der Schutzzeiten. Neu davon betroffen seien auch Regionen wie Bad Säckingen, Albbruck und Waldshut-Tiengen.

Weiterer Kritikpunkt: Die Zahl der Überflüge über deutsches Gebiet werde nicht begrenzt. Bürgermeister Jungmann unter Bezug auf das einst von Mandatsträgern aus Südbaden zum Fluglärm verabschiedete Forderungs-Manifest: „Von der Stuttgarter Erklärung ist nichts mehr übrig.“

Mehr Fluglärm werde auch die nördlichen Schweizer Kantonen Aargau, Schaffhausen und Thurgau beschallen. Von daher sei abzuwarten, wie die Schweizer Politik aus diesen Regionen auf den Staatsvertrag reagiert.

Bürgermeister Benz aus Hohentengen über den Vertrag: „Der einzige Gewinner ist der Süden des Kantons Zürich.“

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unfähige Verkehrspolitik
Ich bin sicher kein Befürworter des größtenteils unnötigen Flugverkehrs aber die Störungen durch ... mehr ...
Es wird auch für 69 Euro....
....billig geflogen.

ansonsten ok @ Horst Metzig mehr ...
unfähige Verkehrspolitik
Solange zum Beispiel Air Berlin Werbung für Billigflüge macht, wundert es mich nicht, wenn aus ... mehr ...
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