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Die Haltung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zum Fluglärm stößt auf Kritik der Bürgerinitiative.

Ohne sachliche Begründung vertritt die Industrie und Handelskammer (IHK) Hochrhein-Bodensee im Fluglärmstreit Positionen von Wirtschaftskreisen außerhalb der Region. Mit dieser Kritik hat sich die Bürgerinitiative Flugverkehrsbelastung Landkreis Waldshut zu Wort gemeldet.

Hintergrund ist der Konflikt zwischen Landrat Tilman Bollacher und IHK-Geschäftsführer Claudius Marx. Dieser hatte es abgelehnt, bei einem Gespräch über den Fluglärm auch den BI-Vertreter Wolfgang Schu zu treffen (wir berichteten). „Allein die Präsenz von Herrn Schu mögen Sie mir bitte ersparen“, heißt es in einem der Redaktion vorliegenden Brief von Marx an Bollacher.

Denn die Position von Schu sei ihm „hinlänglich bekannt“. Die Absichtserklärung zum Staatsvertrag, die bei Politikern aus der Region auf heftige Kritik gestoßen war, fand die Zustimmung der IHK. Auch in den zurückliegenden Jahren hat die Kammer wiederholt um Verständnis für die Entwicklung des Flughafens Zürich-Kloten geworben. Die BI spricht in einer Medienmitteilung von „offensichtlicher Parteinahme für die Interessen eines anderen Staates und dessen Wirtschaft“. Auf eine Anfrage, welche Beschlüsse der IHK-Vollversammlung es in Sachen Fluglärm gibt, hat die BI nach eigener Auskunft keine Antwort erhalten. Auch Zahlen und Fakten zur Begründung ihrer Haltung habe die IHK-Geschäftsführung nicht vorgelegt.

Wohin führt dieser lächerliche Streit
der Fluglärm-Aktivisten mit allen, die eine vernünftige einvernehmliche Lösung per Staatsvertrag ...
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