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25.10.2012  |  von  |  0 Kommentare

Erzingen Erzingen lockt weitere Geschäfte an

Erzingen -  Neues Einkaufsmöglichkeiten: Der Netto-Markt hat seit Dienstag seine Pforten geöffnet, der dm-Drogeriemarkt empfängt seit gestern Kundschaft.

Eröffnung des Netto-Marktes mit Bürgermeister Jungmann mit Vertretern der Gemeinde und des Netto-Marktes.  Bild: Glaser



Auf dem ehemaligen Ziegelei-Gelände entlang der Weisweiler Straße hat sich viel verändert: Wo von 1897 bis 1997 Tonziegel, dann bis ins Jahr 2000 Backsteine und schließlich bis zum Mitte 2005 Tongranulate hergestellt wurden, sind zwei neue, Einkaufsmärkte entstanden. Der Netto-Markt hat seit Dienstag seine Pforten geöffnet, der dm-Drogeriemarkt empfängt seit gestern Kundschaft.

Der Ansturm auf die neu eröffneten Märkte war enorm. Nachdem sich der Gemeinderat ein Bild über die Einrichtung und das Warenangebot machen konnte, wurde zu einem kleinen Stehempfang im Backshopp der Bäckerei Gehri aus Titisee-Neustadt eingeladen. In diesem Geschäft besteht für die Kunden auch die Möglichkeit, Frühstück einzunehmen.

 Die Öffnungszeiten von Netto und Bäckerei sind von Montag bis Samstag von 7 bis 21 Uhr. Laut Marktleiter Marco Kohl werden im Netto-Markt 12 bis 15 Mitarbeiter beschäftigt, davon sind vier in Vollzeit.
 Der Drogeriemarkt dm hatte an seinem Eröffnungstag einen prominenten Kassierer: Bürgermeister Jungmann sass eine Stunde an der Kasse; sein Umsatz – 2000 Euro – wurde von der Drogerie an die Aktion „Klettgauer helfen Klettgauern“ gespendet.

Der neue dm-Markt im Klettgau beschäftigt 14 Voll- und Teilzeitmitarbeiter und Mitarbeiterinnen, davon sind 7 neueingestellte Kräfte direkt aus der Region. Kunden wie Mitarbeiter schätzen bei der dm-Kette die anthroposophische Firmenphilosophie. Ebenso sind die preiswerten Bioangebote aus dem dm-Alnaturabereich sehr beliebt.

 Der Gewerbeverein Klettgau hatte gegen die Ansiedlung des Netto-Marktes massive Bedenken geäußert, da bereits gegenüber zwei Lebensmittelmärkte bestehen. Durch diese Geschäfte wurden wohl kleinere Läden in den Klettgauer Ortschaften verdrängt und die Befürchtung, dass weitere folgen, da sie nicht mit diesen großen Supermärkten konkurrieren können, liegt nahe.

Für die mobile Kundschaft ist die Konzentrierung vieler Märkte auf ein Gewerbeareal praktisch und vom Angebotssortiment verlockend. Für Menschen, die älter und nicht mobil sind, ist die Situation in ihrer Wohnumgebung fatal: Es gibt nicht die Möglichkeit, Grundlebensmittel per Fußweg einzukaufen.

Lesen Sie hier alle Wirtschaftsmeldungen vom Hochrhein.

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