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Jestetten Zipfel-Obed in Jestetten mit vielen Höhepunkten

13.02.2012
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Erster Zipfel-Obed bildet gelungene Auftaktveranstaltung zur Jestetter Fasnacht

Das traditionelle Turnerkränzle des TV Jestetten ist tot – es lebe der Zipfel-Obed. Nachdem sich der Turnverein nicht mehr in der Lage sah, das Turnerkränzle alleine auszurichten, wandten sich die Verantwortlichen an sämtliche Vereine im Jestetter Zipfel, um die Auftaktveranstaltung der Jestetter Fasnacht am Leben zu erhalten. Und mit dieser Unterstützung fand am vergangenen Samstag der erste Zipfel-Obed statt.

Während der Vorstand des Turnvereins mit gemischten Gefühlen dem Ereignis entgegen sah, war beim Publikum in der gut gefüllten Jestetter Halle eine gespannte Erwartung zu spüren. Was würde geboten werden, und wie um Himmels Willen passt das Akkordeon-Orchester in diese Veranstaltung?

Fast pünktlich um 20 Uhr begrüßte Alexander Danner die Gäste und kurz darauf zog die Jestetter Guggemusik mit infernalischem Lärm in der Halle ein. Für fasnächtliche Stimmung war jedenfalls gesorgt. Danach trat die Leistungsgruppe der Mädchen des Turnvereins auf die Bühne und offenbarte das Potenzial, das in ihr steckt.

Einen ersten Höhepunkt gab es mit „Out of Control“ von der Hip-Hop-Gruppe zu erleben. Extreme Körperbeherrschung und atemberaubende Akrobatik war zu sehen und das Publikum kam aus dem Staunen kaum heraus. Kein Wunder, dass eine Zugabe gefordert wurde.

Sportlich ging es mit den 16 Jugendlichen des Turnvereins Altenburg weiter. Salto schlagend oder im Handstand über den Barren turnten die jungen Leute zum James Bond Thema und hatten, genau wie das Publikum, sichtlich großen Spaß an ihrem Auftritt.

Es folgte das Akkordeon-Orchester und wer glaubte, dass die Männer und Frauen um Dirigentin Cornelia Feser mit „Leise rieselt der Schnee“ oder dem Schneewalzer aufwarten würde, hatte sich getäuscht. Im Hippie-Outfit ging es zurück in die Swinging Sixties. Die Carnaby Street befand sich plötzlich mitten in Jestetten und bald summte und sang die ganze Halle zur Musik der Akkordeons. Zum Schluss grölte die ganze Halle „Marmor, Stein und Eisen bricht“ und das Experiment mit dem Akkordeonorchester dürfte als gelungen angesehen werden. Turnerisch und musikalisch überzeugten die Feuerwehren aus Jestetten und Dettighofen, wobei letztere für die Gesangsparts und die Jestetter für die turnerischen Akzente verantwortlich waren.

Musikalisch waren auch die Volleyballer doch der Höhepunkt des Abends waren einmal mehr Stephan Bierwagen und Marcus Vallböhmer von der Narrenzunft Altenburg. Was diese beiden Komödianten darboten, muss schon fast als professionell bezeichnet werden. Zum Schluss gab es noch einmal ein farbenfrohes Feuerwerk mit den Turnmädchen unter Leitung von Andrea Wallner bevor die Guggenmusik endgültig dafür sorgte, dass die Gäste in den ersten Reihen einen Gehörschaden erlitten.

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