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Jestetten „Gemeinsinn wieder herstellen“

Ernst Kunz ist neuer Sikaringleiter. Im Gespräch mit unserer Zeitung macht der 57-Jährige seine Ziele deutlich.

Ernst Kunz ist neuer Sikaringleiter. Im Gespräch mit unserer Zeitung macht der 57-Jährige seine Ziele deutlich.

Herr Kunz, was werden Sie jetzt als erstes tun?

Die Einigkeit und der Gemeinsinn ist dem Sikaring Hochrhein abhanden gekommen. Meine erste und zunächst wichtigste Aufgabe ist, diese wieder herzustellen. Denn nur wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir unsere Ziele erreichen.

Und wie sehen die Ziele aus?

Wir müssen eine sinnvolle Lösung im Umgang mit dem Forst und den Waldbesitzern finden. Über stupide Konfrontation ist dies nicht möglich. Die Hege des Sikawildes ist das wichtigste Ziel des Sikarings. Dies bedeutet aber, dass wir mithelfen, die Schälschäden zu reduzierten.

Es gibt also zu viele Sikas am Hochrhein?

Zweifellos. Zumindest in einigen Revieren ist die Zahl der Sikas und die damit verbundenen Schäden deutlich zu hoch. Hier gilt es, Lösungen zu finden, um den Förstern und Gemeinden in Augenhöhe begegnen zu können.

Wie ist es möglich, die hohen Abschusszahlen zu bewerkstelligen?

Es muss früh mit der Jagd begonnen werden. Es kann nicht sein, dass erst in der Brunft die Hirsche geschossen werden und danach der Abschuss des Kahlwilds angegangen wird. Und durch revierübergreifende Drückjagden kann die Hälfte des Abschusses an einem Tag realisiert werden.

Fragen: Ralf Göhrig

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