Ibach Warmer Geldregen
23.01.2012
Michael Spitz und Michael Denz teilten sich die Vorstellung des endgültigen Haushaltsplanes der Gemeinde Ibach für das Jahr 2012 und besiegelten damit die Übernahme der Ibacher Verwaltungsangelegenheiten durch die Gemeinde Dachsberg.
Erstmals führte bei dieser Gemeinderatssitzung auch Markus Schlegel anstelle von Frank Kaas, der im Zuhörerbereich Platz genommen hatte, Protokoll. Gegenüber der Vorberatung Ende 2011 hatten sich keine Änderungen mehr ergeben. Ibach wird 2012 in der Lage sein, den Haushalt aus eigener Kraft auszugleichen. Wesentlich dazu beitragen werden die Mehreinnahmen bei den Zuweisungen von 45 900 Euro sowie die Minderausgaben bei den Umlagen von 20 240 Euro, so dass im Verwaltungshaushalt 2012 gegenüber dem Jahr 2011 insgesamt 66 140 Euro mehr zur Verfügung stehen.
Auch die tatsächlichen Zuweisungen 2011 werden um runde 30 000 Euro über dem Planansatz liegen. Damit konnte Bürgermeister Helmut Kaiser konstatieren: „Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ist soweit in Ordnung“, auch wenn zumindest laut Plan die geforderte Mindestrücklage von 15 000 Euro mit angesetzten 9200 Euro für 2012 noch nicht ganz erreicht werden kann.
Kaiser versäumte indes nicht zu betonen, dass er nach wie vor der Überzeugung sei, die Nachteile, die einer Flächengemeinde wie Ibach bei der Erhaltung des ausgedehnten Straßen- und Kanalnetzes entstünden, müssten eigentlich bei den Finanzzuweisungen eigens berücksichtigt werden.
Er bedankte sich bei den beiden anwesenden Verwaltungsangestellten aus St. Blasien für die langjährige gute Zusammenarbeit, in der diese alle auftretenden Schwierigkeiten mit Kreativität und Ideenreichtum gemeistert hätten.
