Ibach – Mit einem Konzertprogramm mit vielen musikalischen Höhepunkten begeisterten die Musikerinnen und Musiker der Trachtenkapelle Ibach-Wittenschwand unter ihrem Dirigenten Stefan Köpfer am vergangenen Samstag in der vollbesetzten Halle in Ibach. Durch das Programm führten charmant Bettina und Melanie Böhler.Stefan Köpfer habe ein breit gefächertes Programm zusammengestellt, einen bunten Blumenstrauß von Melodien aus dem Garten der Blasmusik, so der Vorsitzende des Musikvereins Frank Weber in seiner Begrüßung.
In den folgenden zwei Stunden spannte die Trachtenkapelle Ibach-Wittenschwand dann auch einen weiten musikalischen Bogen von konzertanter Blasmusik über Pop- bis zur Volksmusik.
Schon bei dem Eröffnungsmarsch „Cum Laude“ in einem Arrangement von Kurt Gäble, bewiesen die Musiker mit ihrem konzentrierten, dynamischen Spiel ihr hohes musikalisches Können. Eine Herausforderung für das Trompetenregister war die danach gespielte „Festmusik der Stadt Wien“ von Richard Strauss. Höhepunkte des ersten Konzertteiles waren die bekannte Ouvertüre von Frank Suppé „Die leichte Kavallerie“ – hier übernahm Michael Schlegel den Dirigentenstab – und das Medley „Gershwin in Concert“. Nach den anspielten Gershwin-Titeln „The man in Love“, „Someone to watch over me“, „Embraceable you“, „Fascinating Rhythm“ und „I got Rhythm“ spendete das Publikum lang anhaltenden, begeisternden Applaus.
Im Übergang zum zweiten Konzertteil stellten die elf Nachwuchsmusiker unter der Leitung von Vizedirigent Michael Schlegel mit drei Musikstücken, ihr Talent unter Beweis. Daran anschließend setzte die Trachtenkapelle Ibach-Wittenschwand das Konzert mit drei für Blasmusik arrangierten Titeln aus der Popmusik fort. Schon bei dem ersten Stück „I'm so exited“, einem bekannten Hit von den Pointer Sisters sang vor allem das jüngere Publikum den Refrain begeistert mit. Vizedirigent Michael Schlegel übernahm dann wieder den Dirigentenstab bei „African Symphony“, in einem Arrangement von Naohiro Iwai. Mit der Filmmusik zu dem Zeichentrickfilm von Walt Disney „Lilo & Stitch“ ging der zweite Konzertteil schwungvoll zu Ende.
Nach einer kurzen Pause stellten Petra Köpfer und Frank Weber bei dem volkstümlichen Schlussteil mit Titeln wie „Eine stille Stunde“ von Ernst Mosch und „Wenn zwei Herzen fragen“ von Karel Valdauf ihr Gesangstalent unter Beweis. Mit der gefühlvollen Polka „Windrosen“ ging ein begeisternder Konzertabend zu Ende. Für den lang anhaltenden Applaus bedankten sich die Musiker mit drei weiteren Zugaben.