Höchenschwand Schulstunde bei der Feuerwehr
Tim Wöhlert durfte telefonisch einen angenommenen Brand bei der Leitstelle in Waldshut melden. Bild: Pichler
Eine interessante Schulstunde verbrachten am vergangenen Donnerstag die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Grundschule mit Kommandant Alfred Tröndle im Feuerwehrgerätehaus. Der Besuch bildete den Abschluss des Unterrichtsthemas „Feuer“. Höhepunkt war die Auslösung eines Übungsalarmes durch einen Schüler der Grundschule.
„Die Schule brennt“, meldete der Schüler Tim Wöhlert aus Amrigschwand unter dem Gelächter der ganzen Klasse den angenommenen Brand bei der Leitstelle in Waldshut. Ohne Scheu beantwortete er anschließend die Fragen nach seinem Namen, dem Brandort und seiner Erreichbarkeit. Nur wenig später ging der Alarm bei der Feuerwehrzentrale in Höchenschwand ein. Natürlich hatte Kommandant Alfred Tröndle vorher die Leitstelle informiert. „Ihr könnt nun sehen, dass nur wenig Zeit vergehen wird, bis der erste Feuerwehrmann am Gerätehaus eintrifft“, so der Kommandant der Feuerwehr. Tatsächlich meldete sich kaum fünf Minuten später Zugführer Dominik Kaiser im Feuerwehrgerätehaus. Alfred Tröndle erklärte anschließend den Kindern die Aufgaben und die Ausstattung der Feuerwehr in Höchenschwand. „Wir haben hier in Höchenschwand keine Berufsfeuerwehr. Wir alle üben diese wichtige Aufgabe für unseren Ort ehrenamtlich aus, aber auch weil wir alle dies gerne machen“, informierte dieser. Mit großem Interesse schauten sich die Kinder im Gerätehaus um und ihre vielen Fragen zeigten, dass sie sich gut auf den Besuch bei der Feuerwehr vorbereitet hatten. Wie viele Feuerwehrmänner gibt es in Höchenschwand? Was war der schlimmste Brand? Hat es schon verletzte Feuerwehrmänner gegeben? Hat es schon mal eine Explosion gegeben? Geduldig beantworteten Alfred Tröndle, der ebenfalls anwesende stellvertretende Kommandant Matthias Welte und Dominik Kaiser alle Fragen der Kinder.
Besonders die Ausrüstung der großen Feuerwehrfahrzeuge weckte das Interesse der Schülerinnen und Schüler. Ein Kind wunderte sich, dass ein Feuerwehrfahrzeug mit montierten Schneeketten im Gerätehaus stand. „Bei einem Alarm im Winter können wir nicht erst anfangen, die Schneeketten zu montieren. Deshalb ist ein Fahrzeug schon damit ausgestattet“, informierte dazu Alfred Tröndle. Am liebsten hätten die Schülerinnen und Schüler den ganzen Tag bei der Feuerwehr verbracht, aber die informative Schulstunde war gegen Mittag leider zu Ende.
