Höchenschwand Ehepaar verbringt 61 Urlaube im Dorf am Himmel

Sieben Wanderer aus dem Ruhrgebiet und der Schweiz werden mit Rucksack und Sektempfangfür treue Besuche geehrt.

Eine nicht alltägliche Gästeehrung konnte Tourismuschef Sebastian Stiegeler vergangene Woche im Welless-Hotel Nägele vornehmen. Seit vielen Jahren unternehmen sechs Wanderer aus dem Ruhrgebiet mit einer Schweizerin gemeinsame Touren in der Region um Höchenschwand und nächtigen seit dieser Zeit im Haus Nägele. Initiatoren der Aktivitäten waren Getrud und Rolf Schüchen aus Wuppertal, 77 und 82 Jahre alt, die für ihren 61. Aufenthalt von Sebastian Stiegeler mit einem hochwertigen Wanderrucksack beschenkt wurden.

„Ich komme gefühlt schon seit 150 Jahren nach Höchenschwand“, lacht Getrud Schüchen. Diese hatte Höchenschwand schon 1982 als Kurgast des Waldsanatoriums kennengelernt. Ehemann Rolf hatte sie damals öfters besucht und loggierte bei diesen Besuchen in verschiedenen Privatzimmern im Ort. „Es war damals sehr schwierig in Höchenschwand überhaupt unterzukommen, denn die meisten Privatzimmer waren durch die Partner der vielen Kurgäste belegt“, erinnert sich Rolf Schüchen. Da dem Ehepaar der Kurort gefiel kamen sie immer wieder hierher und nächtigten ab diesem Zeitpunkt nur noch bei den Heinens. „Wir haben in den vergangenen 35 Jahren die Entwicklung dieses sehr guten Hauses von der einfachen Pension bis zum heutigen Wellness-Hotel miterleben dürfen. Uns hat die gastfreundliche Art und die gute Küche von Alois und Hannelore Heinen und ihrem Sohn Wolfgang immer gefallen“, erzählte Rolf Schüchen.

Als Mitglied im Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) Wuppertal unternimmt das Ehepaar auch zu Hause viele Wandertouren. Dort haben sie auch Werbung für das „Dorf am Himmel“ gemacht und immer wieder Freunde wie Rudolf Seifert (10 Aufenthalte), Renate Heine (20 Aufenthalte) oder Heinz Geisler (7 Aufenthalte) und Luise Sibben (8 Aufenthalte) zu gemeinsamen Wanderungen in Höchenschwand überredet. Zu den Wanderern aus dem Ruhrgebiet stieß rein zufällig Elsbeth Utiger aus Hinterkappelen bei Bern in der Schweiz. Diese hatte einmal im Hotel Nägele genächtigt und saß in fröhlicher Runde mit den Wanderern zusammen. „Mir hat das so gefallen, dass ich seither immer wieder nach Höchenschwand komme, um mit der Gruppe zu wandern. Daraus wurden 15 Wanderurlaube“, lachte Elsbeth Utiger.

Feiern die Gästeehrung (von links): Rudolf Seifert, Wolfgang Heinen, Renate Heine, Martina Werner, Rolf Schüchen, Sebastian Stiegeler, Getrud Schüchen, Heinz Geisler, Elsbeth Utiger und Luise Sibben. <em>Bild: Stefan Pichler</em>
Feiern die Gästeehrung (von links): Rudolf Seifert, Wolfgang Heinen, Renate Heine, Martina Werner, Rolf Schüchen, Sebastian Stiegeler, Getrud Schüchen, Heinz Geisler, Elsbeth Utiger und Luise Sibben. Bild: Stefan Pichler

Sebastian Stiegeler bedankte sich bei allen Mitgliedern der Gruppe mit verschiedenen Präsenten und einer Urkunde. Es sei schon etwas ganz besonderes, wenn Gäste wie das Ehepaar Schüchen 61-mal nach Höchenschwand kommen. Ein Beweis für die Attraktivität des Ortes und seiner Hotels, sagte Stiegeler. Auch Gastgeber, Wolfgang Heinen und Partnerin Martina Werner, bedankten sich bei den treuen Gästen mit einem Sektempfang.

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