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29.08.2011  |  von  |  0 Kommentare

Herrischried Nur wenige starten am Hornberg

Herrischried -  Hornberg – Die erste Auflage des Sportereignisses „Rund ums Hornbergbecken“ gestern war für die Veranstalter vom RSV Trompeter Bad Säckingen nicht gerade ein Erfolg. Nur 65 Sportler fanden den Weg auf den Hotzenwald.

Das Team fahrrad.de nach getaner Arbeit. Sarah Gerber (links) wurde beste Frau beim Hobbyradrennen und Thomas Fimpel (rechts) siegte beim Rennen über 40 Kilometer.

Die Läufer nach der Siegerehrung: Links Organisator Janusch Laule, vorne die Sieger Volker Teubler und Miriam Köhler.

Die Teilnehmer und ihre Familien ließen es sich in der Pause gut gehen.



Nur wenige starten am Hornberg

Besonders enttäuschend fand Organisator Janusch Laule, dass von den 60 Radfahrern, die sich für das internationale Profirennen angemeldet hatten, bloß 23 starteten. „Es ist schon ein bisschen schwach, dass nicht mal 50 Prozent erschienen sind.“ Das für den Vormittag angesetzte Inlineskate-Rennen fiel wegen fehlender Anmeldungen gleich ganz aus.

Davon ließen sich die angetretenen Teilnehmer jedoch nicht den Spaß verderben. Neben den 23 Profiradsportlern nahmen 32 Hobbyfahrer und zehn Läufer die Herausforderung an. „Ich bin echt positiv überrascht. Alle sind begeistert von der Rennstrecke und hatten großen Spaß“, fasste Laule die Stimmung zusammen.

Die Strecke verlief durch die schöne Hotzenwaldlandschaft. Die Starter mussten pro Runde 60 Höhenmeter überwinden. Der Rennkommentator und ehemalige Vorsitzende des RSV, Burkart Schöttler, zeigte sich ebenfalls recht zufrieden. Er führte die schwache Resonanz auf eine zu knappe Vorlaufzeit und zu kurze Anmeldefrist zurück. Laule und Schöttler hoffen, dass im nächsten Jahr alles besser klappt, denn eine zweite Ausgabe von „Rund ums Hornbergbecken“ ist bereits fest geplant. „Wir haben auf jeden Fall noch Potenzial, uns zu verbessern“, so Laule.

Bei noch sehr kühlen Temperaturen eröffneten die Läufer den Renntag. Sie hatten vier Runden um das Hornbergbecken mit einer Gesamtlänge von 8,8 Kilometern zu bewältigen. Den Sieg errang dabei Volker Teubler aus Bad Säckingen. Die beste Frau war Miriam Köhler auf dem vierten Platz. Beide hatten bereits am Vortag beim Wehratallauf mitgemacht und Teubler startete danach auch noch mit dem Rad.

Beim Radrennen für jedermann gab es drei unterschiedliche Distanzen zur Auswahl, mit den Längen 29, 40 und 53 Kilometern. Auf der kürzesten Distanz siegte Benjamin Müller, auf der mittleren Thomas Fimpel und auf der längsten Benjamin Koch.

Die Teilnehmer wurden von ihren Fans vom Rande der Rennstrecke aus kräftig angefeuert. Auch einige Wanderer blieben interessiert an den Absperrungen stehen, um das Geschehen mitzuverfolgen. Für Verpflegung sorgte die Feuerwehr Bad Säckingen. Das Schluchseewerk stellte das Gelände und Stromleitungen zur Verfügung und richtete zusätzliche Parkplätze ein.

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