Verhaltenes Gelächter und Kopfschütteln erntete Bürgermeister Christof Berger in der Gemeinderatssitzung am Montag. Thema war die mögliche Wiedereinführung des alten Kraftfahrzeugkennzeichens SÄK. Ausgangspunkt für das vom Ratschef gewünschte Meinungsbild, war eine Anfrage des Landkreises. Die Idee fand im Herrischrieder Rat aber keine Fürsprecher. „Der Kreis sollte sich auf Wesentliches konzentrieren“, forderte Gemeinderat Bernhard Kühnel (CDU). Fraktionskollege Helmut Eckert hatte für den Vorschlag nur Kopfschütteln übrig.
„Die Wunden der Kreisreform sind noch nicht ganz verheilt“, wunderte sich Christof Berger über den Vorstoß. Er halte das Ganze eher „für einen Scherz und für völlig unpassend in der heutigen Zeit“. Über die möglichen Kosten der Umstellung auf neue Kennzeichen sinnierte Gemeinderat Uli Gottschalk (Grüne). Auch er hält nichts von einer Rückkehr in längst überholte Zeiten.
