Herrichried Abschlussfeier an der Gemeinschaftsschule Hotzenwald

Alle 18 Neuntklässler der Herrischrieder Schule bestehen Prüfung und nehmen gut gelaunt ihre Abschlusszeugnisse entgegen. Viele ihnen wollen auf weiterführende Schulen gehen.

Herrischried (pro) Zu einem Fest der guten Laune wurde die Abschlussfeier der Gemeinschaftsschule Hotzenwald am Freitagabend in der Herrischrieder Rotmooshalle. Alle 18 Schüler der neunten Abschlussklasse haben die Prüfungen erfolgreich bestanden und können sich so den neuen Herausforderungen des Lebens stellen. Der größte Teil der offiziellen Schulabgänger wird weiterbildende Schulen besuchen. Nur wenige der Schulabgänger streben eine Berufsausbildung an.

Wenn auch die Lautsprecheranlage in der Halle einige Wünsche offenließ, nicht einmal die Gäste in den vorderen Reihen im Saal konnten teilweise die gesprochenen Worte verstehen, aber vielfach reichte auch die Gestik, um zu erahnen, was gesprochen wurde. So wurde von den Neuntklässlern eine Schulstunde inszeniert, wobei die Schüler in den hinteren Reihen kräftig den Vorderen die Lust am Lernen verdarben, andererseits aber auch aufzeigten, wie schwer es eine Lehrkraft haben kann, die Schüler im Zaum zu halten. Gefordert wurden aber die Lehrkräfte in einem Wissensquiz, ähnlich den Aufführungen im Fernsehen, wobei ihre richtigen Antworten vom Publikum mit viel Beifall bedacht wurden. Ali Baysal und Bavis Korkmaz entpuppten sich selbstsichere Sprecher.

Bürgermeister-Stellvertreter Wilfried Eckert gab in seiner Ansprache an die Schulabgänger zu verstehen, was für ein wichtiger Lebensabschnitt nun vorbei sei und nun auf die Schüler zu komme. Er verglich das Lebensdasein mit einem Hausbau, wobei jetzt mit dem Schulabschluss das Fundament des Neubaus in einer sicheren Umgebung geschaffen worden sei. Wichtig sei, dass man nie den Mut verliere, auch wenn man Rückschläge erleiden müsse. Dank an die Lehrer, Eltern und an die Gemeinde Herrischried folgten, ehe man sich mit einem gemeinsamen Nachtessen in Büffetform stärkte.

Viel lobende Worte für die Schüler hatte Klassenlehrerin Nadja Worzek parat: „Die letzten beiden Jahre mit Euch waren sehr abwechslungsreich, lustig, anstrengend, chaotisch, aber auch bereichernd für mich.“ Und ergänzte, dass die Schüler dieser Klasse nicht unterschiedlicher hätten sein können und trotzdem seien sie zu einer Einheit zusammengewachsen. Jedem Schüler überreichte Nadja Worzek ein Erinnerungsgeschenk.

Marie-Christine Hanganu von der Schulleitung beleuchtete die schulische Entwicklung. Trotz aller Umstände sei es gelungen, ein soziales Fundament aufzubauen und verglich die kommende Zeit für die Schüler mit einem Fußballspiel. Es gelte zu schauen, nie abseits zu stehen, sagte sie, ehe sie, zusammen mit der Klassenlehrerin Nadja Worzek, den Schülern die Abschlusszeugnisse überreichte. Bester Entlassschüler war Silas Kiefer, der mit einem Notendurchschnitt von 1,8 abschloss, gefolgt von Gina Sutter (2,1) und Karina Eschbach (2,2).

Für den Elternbeirat lobte Heidi Sutter die gute Arbeit der Lehrkräfte. „Wenn die Chemie stimmt, geht man gerne in die Schule“, sagte sie und überreichte jedem Lehrer ein Präsent.

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