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Hasel Ohne Zuschüsse keine Investitionen

24.12.2011
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Hasler Verwaltungshaushalt 2012 auf Rekordniveau

Für die Gemeinde Hasel kann das Haushaltsjahr 2012 beginnen. Denn der Gemeinderat hat in der letzten Sitzung im Jahr 2011 die Haushaltssatzung für das neue Jahr einstimmig beschlossen.

Von der Gesamtsumme der Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 2,7 Millionen Euro werden dem Vermögenshaushalt 793 000 Euro zugewiesen und der Verwaltungshaushalt erreicht mit 1 919 400 Euro laut Bürgermeister Helmut Kima „Rekordniveau“.

Bereits in der vorletzten Sitzung hatte Kima dem Gemeinderat den Haushaltsentwurf ausführlich erläutert (wir berichteten), so dass die Haushaltungssatzung 2012 nach kurzer Beratung verabschiedet wurde, zumal die Gemeinderäte Gelegenheit hatten, zwischenzeitlich die Haushalts-Einzelpläne zu revidieren. Der Haushalt 2012 berücksichtigt den Ausgleich des Fehlbetrages von 144 500 Euro aus dem Haushaltsjahr 2010. Der Schuldenstand wird nur auf rund 700 000 Euro sinken. Deswegen können in den kommenden Jahren keine größeren Vorhaben geplant werden, die von der Gemeinde allein zu finanzieren wären, so Kima.

Für Straßensanierung sind rund 600 000 Euro eingesetzt. Es werde allerdings nur dann möglich sein, diese Maßnahme zu realisieren, wenn sie das Land bezuschusse, andernfalls nicht. Gleiches gelte auch für die Kanalsanierung, für die 99 000 Euro im Verwaltungshaushalt ausgewiesen werden.

„Größte Einnahmequellen“ der Gemeinde sind: Grund- und Gewerbesteuer 136 500 Euro, Einkommensteueranteil 425 400 Euro, Finanzzuweisung 490 000 Euro, Abwassergebühren 213 400 Euro. Durch höheren Zuschuss steigen die Einnahmen für den Kindergarten um rund 30 000 Euro (2011: 46 100 und 2012: 78 000 Euro).

Zum Schluss der letzten öffentlichen Sitzung hielt Bürgermeister Kima einen kurzen Rückblick auf 2011, das er als „ein gutes Jahr, ohne ernsthafte Probleme“ bezeichnete. Den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ empfand er als „erfolgreich“ und im Frühjahr 2012 werde über die Verwendung des Preisgeldes von insgesamt 900 Euro entschieden. Dankend erwähnte Kima das „gute Miteinander im Gemeinderat und in der Dorfgemeinschaft“, wobei er das von der Wettbewerbs-Jury anerkannte“ bürgerschaftliche Engagement“ hervorhob.

Ausdrücklich dankte Kima den „guten und fleißigen Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung“, welche die Gemeinderatsbeschlüsse ausführen. Kima hofft auf eine weitere gute Zusammenarbeit zum Wohl der Gemeinde und ihrer Bürger. Der stellvertretende Bürgermeister Albert Senger dankte Bürgermeister Kima für die „gute Führung der Gemeinderatssitzungen“, in der nicht immer eine Meinung bestehe, aber der Verwaltungschef es verstehe dafür zu sorgen, „dass wir immer im Guten auseinandergehen.“

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