Hasel Die Zuhörer genießen das Konzert des Gesangvereins Hasel

Der Gesangverein Hasel zeigt sich klangstark mit seinem neuen Dirigenten Michael Brogle. Weihnachtslieder und andere Stücke stehen im Programm.

Der Gesangverein Hasel überraschte am ersten Weihnachtsfeiertag Freunde des Chorgesangs mit einem erstklassigen Konzert und dem neuen Dirigenten Michael Brogle im Bürgerhaus in Hasel. Michael Brogle hat seit Januar 2016 neue, auch junge Stimmen hinzugewonnen. So standen nun 30 gut ausgebildete Sänger auf der Bühne, die vornehmlich als gemischter Chor, aber auch als Männerchor auftraten. Harald Heilscher führte durch das recht abwechslungsreiche Programm und ergänzte dieses mit weihnachtlichen Erzählungen und Gedichten von Blaise Cendrars, Rainer Maria Rilke und Joseph Ratzinger, alias Papst Benedikt XVI.

Im ersten Programmteil erklangen weihnachtliche Weisen, die vom gemischten Chor mit präzisen Einsätzen, textkonform, mal mächtig oder beruhigend erklangen. Es war eine gute Idee, auch das Publikum mit Weihnachtsliedern ins Programm einzubinden. Begleitet am Keyboard wurden alle Lieder vom Dirigenten Michael Brogle, der die Chöre gekonnt begleitete und leitete. Im Mittelteil des Konzerts bewies der gemischte Chor, dass er unter dem neuen Dirigenten eine breite Palette an Chorsätzen beherrscht. So imponierte das Lied „Weit, weit weg“ (Hubert von Goisern), es wurden ferner zwei Udo-Jürgens-Kompositionen („Ihr von morgen“ und „Ich glaube“) wie auch zwei ABBA-Lieder („I have a Dream“ und „Super Trouper“) geboten. Das weltweit bekannte „Jingle Bells“ führte wieder in die Weihnachtswelt zurück.

Als besondere Einlage überraschte die Flötistin Kathrin Zimmermann, begleitet von Michael Brogle am Keyboard, mit Stücken für Querflöte und Begleitung von Benjamin Godard aus dem 19. Jahrhundert und dessen Zeitgenossen Gabriel Fauré. Eine Zugabe von Marie Marais folgte dem verdienten Applaus des Publikums.

Der Wunsch nach „Großer Freude“ und nach „Gottes Segen“ kam in Liedern von Klaus Heizmann zur Geltung. Der Männerchor überzeugte mit der Bing-Crosby-Nummer „Winter Wonderland“ und den „Weihnachtsglocken“ von Hermann Sonnet, bevor zum Schluss „Weihnachtszeit – Kinderzeit“ von Udo Jürgens vom gemischten Chor erklang. Der Beifall des begeisterten Publikums erwirkte noch als Zugabe das berühmte „Hallelujah“ des kürzlich verstorbenen kanadischen Singer-Songwriters Leonard Cohen. Zum Schluss dankte der erste Vorsitzende Martin Bachtaler allen Akteuren des Weihnachtskonzerts.

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