Hasel Bürgerempfang: Auch 2017 bleibt ein spannendes Jahr

Bürgermeister Helmut Kima ehrt verdiente Hasler und spricht brennende Themen an.

Beim Bürgerempfang zum Jahresbeginn konnte Bürgermeister Helmut Kima viele Vertreter der Vereine und Organisationen des Dorfes willkommen heißen. „Auch das Interesse vieler Bürger ist ein Beweis, dass unser Erdmannsdorf lebendig ist und sich viele auf unterschiedliche Weise in die Dorfgemeinschaft einbringen“ sagte der Rathauschef im Bürgersaal.

Ein Präsent an die einzelnen Vereinsvorstände oder deren Vertreter und besondere Ehrungen sowie der Jahresrückblick und eine Vorschau von Kima auf 2017 standen im Mittelpunkt des geselligen Abends.

In seiner Anerkennung und seinem Dank für die Ausübung von Ehrenämtern betonte der Bürgermeister, dass Vereine und Organisationen nur gut existieren könnten, wenn sich Ehrenamtliche bereit erklären, eine Tätigkeit und damit Verantwortung zu übernehmen. Dies sei aber nicht selbstverständlich, unterstrich Kima.

Für den Bürgermeister war es eine besondere Freude, die sportlichen Erfolge des ersten Hasler Weltmeisters Kai Saaler zu würdigen. „Man sei stolz, einen international so erfolgreichen Sportler im Dorf zu haben“, hob Kima hervor. Mit der Ehrennadel in Gold und Urkunde ehrte er dann Monja Greiner für zehnmaliges Blutspenden und lobte ihre vorbildliche Spendenbereitschaft als ein gutes Beispiel im Dienst der Allgemeinheit. Ein besonderes Dankeschön hatte Kima auch für Kurt Meier, Rektor i.R., bereit, der mit den beiden in Hasel weilenden Flüchtlingsfamilien und mit deren Kindern zusätzlich in der Schule ehrenamtlich Deutsch lerne und damit einen vorbildlichen Beitrag zur Integration leiste.

In seinem Ausblick auf 2017 bezeichnete Bürgermeister Kima die Unterbringung und Integration von weiteren Flüchtlingen als ein zentrales Thema. Nach derzeitigem Stand bekäme die Gemeinde in diesem Jahr 21 Flüchtlinge zugewiesen. So viele Menschen mit Wohnraum zu versorgen, sei keine leichte Aufgabe und verlange große Anstrengungen, sagte Kima. Zum Jahreswechsel sei ihm bereits von privaten Vermietern eine Dreizimmerwohnung zugesagt worden und mit zwei weiteren Vermietern stehe die Verwaltung in Verhandlungen. Und schließlich werde im Frühling die einzige gemeindeeigene Wohnung im Schulhaus frei. Mit diesen idealen und angestrebten Lösungen könne die zugewiesene Quote bereits erfüllt werden, zeigte sich Kima zuversichtlich.

Man sei aber auch in anderen spannenden Zukunftsthemen unterwegs, erläuterte Kima. So werde man das Nahwärmenetz Bündenfeld umsetzen und mit einem weiteren Projekt werde das Dorf bis spätestens Herbst eine Glasfaseranbindung erhalten – „ein absolutes Muss“, betonte Kima. Des Weiteren werde die Radwegverbindung nach Schopfheim asphaltiert und im Haushalt seien weitere Mittel bereitgestellt für die Asphaltierung von Feldwegen. „Mit noch weiteren Aufgaben“, so der Rathauschef, „steht ein arbeitsreiches Jahr vor uns“.

Mit einem musikalischen Auftakt- und Abschlussintermezzo sorgte das Duo „Die Liebestöter“ für heitere Unterhaltung. Für das reichhaltige Buffet mit allerlei Häppchen hatten die Gemeinderäte und die seit September im Pfarrhaus untergebrachte Flüchtlingsfamilie gesorgt.

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