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Häusern Paradies für Konsumenten

08.02.2012
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Die Hüsemer Hase präsentieren einen humorvollen Zunftabend

Die närrische Zeit in Häusern hat begonnen: Die Hüsemer Hase hatten zum Zunftabend eingeladen. Nach dem Einmarsch der Hästräger begrüßte Zunftmeisterin Sylvia Weiler mit einem kräftigen Narri-Narro das närrische Volk im Saal des Kur- und Sporthauses. Mit Witz und Humor leitete Diana Kaiser durchs Programm, und entsprechend befassten sich die Narren auch mit aktuellen kommunalpolitischen Themen: Der geplante Aldi-Markt durfte im Programm nicht fehlen. Die dann möglicherweise benachbarten Einkaufsmärkte wurden so zu „Schmaldi“ – der Kaufboom war enorm. Hier trafen sich Bürgermeister Kaiser, Kommandant Bühler, Geschäftsleute, die Gastronomie, biobewusste Bürger, also einfach alles, was Rang und Namen in der Gemeinde hat. Das neue Konsum-Paradies wurde aber kritisch in Augenschein genommen.

Auch Diana Kaiser befasste sich in der Bütt mit der vorgesehenen Ansiedlung des Discounters. Sie erzählte von einem Traum oder auch Alptraum vom Markt im Kurpark: Schon im Oktober steige man ins Weihnachtsgeschäft ein. Ob Lebkuchen, Nikoläuse, Spekulatius - alles werde angeboten.

Eilig reagierte die Häuserner Geschäftswelt, denn man wolle ja am Ball bleiben. Weihnachtsdekoration, Plastikweihnachtsbäume, Rentiere, aufgeblasene Nikoläuse, Backwaren und andere Dinge würden eilends im Dorf angeboten. Ein großer Konkurrenzkampf sei in ihrem Traum ausgebrochen.

Mit dem traditionellen Hasentanz zur Melodie des Häuserner Narrenmarsches kam eine fetzige Einlage dazu. Auch das Grimm'sche Märchen „Aschenputtel“ wurde geboten. Zu dem Song „Big-Spender“ zeigten die vier Akteure mit entsprechenden Lichteffekten eine raffinierte Entkleidungsshow. Der Song „Goethe war gut, mann, konnte der reimen“ des Entertainers Rudi Carell diente vier Hästrägern als Volrlage für eine Playback-Show. Eine Hommage an den Erlkönig lieferten Diana Kaiser und Eric Rogg. Eine Augenweide war die Tanzgruppe „Swing D´Ding“ unter der Choreografie von Isabella Volk-Di Bella. Schon seit vielen Jahren tragen sie ihren Teil zum Programm des Zunftabends bei und steuern einen Höhepunkt bei. In diesem Jahr entführte die Tanzgruppe das Publikum nach Paris ins Moulin-Rouge. Der bekannte Can-Can von Jacques Offenbach, der mit den entsprechenden Kostümen gezeigt wurde, wurde mit viel Beifall belohnt. Als Westernladys verkleidet erinnerten die Tänzerinnen auch an die Westernserie Bonanza. Die 25 Musiker der „Grufti-Band“ aus Tiengen sorgten wie auch Seppi Löffler für Stimmung im Saal.

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