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Häusern Nikos Gutmann spielt um eine Million Euro

20-Jähriger aus Häusern tritt in der Fernsehsendung "Millionärswahl" an. Falls er gewinnt, will er das Geld an die Nachsorgeklinik Tannheim spenden.

Nikos Gutmann aus Häusern hat es geschafft: Der 20-Jährige ist einer der letzten 49 Kandidaten für das crossmediale Event „Millionärswahl“ der Fernsehsender ProSieben und Sat1. Nachdem er sich gegen 26 000 Mitbewerber durchgesetzt hat, darf er nun in einer von sieben Live-Shows um den Einzug ins Finale am 31. Januar kämpfen. Um bei dieser „Millionärswahl“ die Chance auf den Gewinn zu bekommen, ging es bei der Bewerbung weniger um Talent als darum, die Mitbewerber zu überzeugen. Diese wählten dann die besten Kandidaten aus.

Auch Duo aus Lörrach will gewinnen

Der Kreativität war dabei keine Grenze gesetzt. Dass Nikos Gutmann alias „not_me“, wie sein Künstlername lautet, plötzlich vor den Live-Shows stand, habe ihn dann doch sehr überrascht. Begonnen habe es damit, dass er mit der befreundeten 18-jährigen Anna Fechtig ein Video drehen wollte und auf die Millionärswahl aufmerksam geworden war. Ihr Video sollte anfangs nur möglichst viele Menschen erreichen und zum Nachdenken anregen, wie gut es den Menschen hierzulande gehe. In diesem fragten sie, wer eigentlich eine Million verdient habe und was damit zu tun sei. Sie baten Leute auf der Straße, Schilder mit der Aufschrift „Ich nicht“ hochzuhalten und stellten schließlich die Spende in den Mittelpunkt.

Inspiriert wurden sie durch Menschen, die Schilder hochhielten, wenn es ihnen schlecht gehe. Ihr Gedanke: „Drehen wir es doch mal um!“ Im Video sollten Leute, denen es gut gehe, genau das durch Schilder zum Ausdruck bringen.

Obgleich Anna Fechtig aus privaten Gründen bereits aus dem Projekt ausgeschieden ist, kämpft Nikos Gutmann weiter, da „mit einer Million etwas Sinnvolles gemacht werden soll“. Er gedenke, im Falle des Sieges den gesamten Gewinn an die Nachsorgeklinik Tannheim zu spenden. „Gewonnen habe ich schon.“ Nikos Gutmann über seinen bisherigen Erfolg mit dem Projekt. Gelohnt habe es sich für ihn in jedem Fall, da er bereits enorm viele positive Rückmeldungen bekommen habe, auch der Spaß nicht zu kurz gekommen sei und er vor allem durch den Einzug in die Fernsehsendungen so viele Menschen erreiche.

„Gewonnen habe ich schon“, meinte er zufrieden mit Blick auf Letzteres, was ja sein eigentliches Ziel gewesen sei. Obwohl sich der angehende Fachinformatiker auch in seiner Freizeit mit Film und Musik beschäftigt, sei dieses Projekt das erste, das richtig geschätzt werde. Auch die Hintergrundmusik des Videos hat er selbst komponiert. Es sei an der Zeit gewesen, etwas Größeres daraus zu machen, sagte er. Zudem sei er der Meinung, dass „jeder einmal in seinem Leben so ein Projekt machen sollte“.

Seine Gewinnchancen könne er allerdings nur schwer einschätzen, da es ungewiss sei, wie gut ein selbst gedrehtes Video im Fernsehen ankomme; er habe bis jetzt nur Erfahrungen mit dem Internet gesammelt. Doch auch wenn ihm etwas „flau im Magen“ sei, halte sich seine Nervosität noch in Grenzen, was er vor allem der Unterstützung seiner Freunde zu verdanken habe.

Er habe schon viel für den möglichen Sieg getan: Seinen Auftritt im Fernsehen, den er mit einem neuen Video gestalten wird, hat er bereits durchdacht. Das Video selbst hat er über etwa sechs Wochen hinweg geplant, gedreht und auf die geforderte Dauer von zwei Minuten geschnitten. „Wochenlang habe ich nichts anderes gedacht“, bekennt er rückblickend. Jetzt wird es ernst: Zu je einem Drittel entscheiden alle Teilnehmer der Millionärswahl, die Kandidaten jeder der sieben Sendungen und die Fernsehzuschauer, wer ins Finale kommt und schließlich zu „Deutschlands erstem demokratisch gewählten Millionär“ gewählt wird.

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