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Die Abendweide nördlich der Landesstraße 149 soll erneuert werden.

Die Straße Abendweide, nördlich der Landesstraße 149 in Häusern, soll saniert werden. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, für die notwendigen Straßenbauarbeiten einen Förderantrag beim Ausgleichsstock in Höhe der voraussichtlichen Baukosten von rund 276 000 Euro zu stellen. Mit der Sanierung sollen auch Wasserleitungen und Kanäle erneuert werden, die dafür anfallenden Kosten von etwa 200 000 Euro sollen über Gebühren finanziert werden. Erschließungs- oder Anschlussgebühren für die Anwohner werden nicht fällig. „Die Straße hat eine Sanierung nötig und ist durch den Ausgleichsstock förderfähig“, so Bürgermeister Thomas Kaiser. Dass die Erschließungsstraße für die Bebauung nördlich der Landesstraße sanierungsbedürftig sei, unterstrich auch Ralf Mühlhaupt vom Ingenieurbüro Tillig, der dem Gemeinderat die Grobplanung für den Ausbau der Straße vorstellte. Danach soll die Straße auf einer Länge von 250 Metern erneuert werden, die Fahrbahnbreite dabei durchgängig fünf Meter betragen. Südlich soll ein ein Meter breiter Gehweg angeschlossen werden, der niederbordig (Höhe etwa vier Zentimeter) an die Straße angeschlossen werden soll. Während die Straße asphaltiert werden soll, soll der Gehweg gepflastert werden – „mit robustem Material“, wie er sagte. Allerdings: „Es werden Grundstückskorrekturen nötig sein“, so Kaiser und Mühlhaupt unisono. Soll heißen: Um die Planung umsetzen zu können, muss die Gemeinde von den Anliegern Grundstücke zukaufen. Insgesamt 113 Quadratmeter werden gebraucht und ob die Eigentümer zum Verkauf bereit sind, ist (noch) nicht geklärt. Sollten Teile nicht zugekauft werden können, müsste der Gehweg teilweise mit einer geringeren Breite ausgebaut werden.

Mittel vom Ausgleichsstock gibt es nur für die Straßenarbeiten. Die Erneuerung der Wasserleitungen und Kanäle, die im Rahmen der Straßensanierung ebenfalls ersetzt werden sollen, muss die Gemeinde selbst tragen. Die Arbeiten an den Wasserleitungen sollen rund 70 000 Euro kosten, die Kanalarbeiten etwa 130 000 Euro. Das soll über Kredite vorfinanziert werden. Zins und Tilgung werden, voraussichtlich ab 2014, den Wasserpreis um sechs bis sieben, die Abwassergebühr um voraussichtlich zwölf Cent verteuern. Eine Belastung, die die Bürger grundsätzlich verstehen würden, wie Kaiser meint: „Mein Eindruck ist, die Bürger stehen zu diesen Kosten, weil damit die Wasserver- und Abwasserentsorgung gesichert und die Infrastruktur verbessert wird.“ In Angriff genommen werden soll die Sanierung nur, wenn es Zuschüsse gibt. Dann könnte mit dem Bau Ende 2012 begonnen werden.

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