Grenzach-Wyhlen Krieger und Maier werfen bei der Spielgemeinschaft Grenzach-Wyhlen hin

Wie geht es mit der SG Grenzach-Wyhlen weiter? Bei der Hauptversammlung am Freitagabend im SV-Kickerstüble stellten sich Frank Krieger und Bernd Maier nicht mehr für eine Neuwahl zur Verfügung.

Auch aus den Reihen der anwesenden 45 Mitglieder erklärte sich niemand bereit, die Verantwortung in der Vereinsführung zu übernehmen.

Mangelnde Unterstützung durch die Mitglieder, in der Öffentlichkeit ausgetragene Kritik an der Vereinsführung sowie fehlende Einsatzbereitschaft im sportlichen Bereich hatten ihnen den Mut zum Weitermachen genommen, so Krieger und Maier.

  • Die Wahlen: Nachdem das Präsidium bereits bei der letzten Wahl von fünf auf drei Personen geschrumpft war, zeigte sich aus den zuvor abgegebenen Berichten eine nicht mehr zu tragende Beanspruchung. So führte Frank Krieger als Vorsitzender des Präsidiums auch die Vereinskasse und Bernd Maier stand als kommissarischer Jugendleiter zusätzlich zu seinem Aufgabenbereich in der Verantwortung. Unter dieser Doppelbelastung leide letztlich auch die Familie.

Lediglich Felix Pfister zeigte sich bereit, seinen Aufgabenbereich wieder zu übernehmen. In etwa sechs Wochen werden sich die Mitglieder zu einer außerordentlichen Versammlung treffen, an der erneut Wahlen anstehen werden.

  • Der Antrag: Die Angst vor dem Verlust des vereinseigenen Sportheims waren ein ausschlaggebender Punkt für die Beantragung einer Satzungsänderung durch Jörg Lütjenburgs. Demnach kann das dreiköpfige Präsidium allein über den Verkauf der Immobilie entscheiden. Doch dies, so der Tenor auch von anderen, langjährigen SVlern sollte in der Entscheidung der Mitglieder stehen.

Dass die beantragte Satzungsänderung nicht auf der Tagesordnung für den ersten Versammlungstermin stand, kritisierte Lütjens scharf. Er habe sich an die Öffentlichkeit gewandt, um möglichst viele Mitglieder zu informieren, erklärte er damals gegenüber der Presse. Das sahen sowohl Krieger wie auch Maier als ein Misstrauensvotum. Sie erklärten den Formfehler in der Einladung durch die zu starke Beanspruchung. Dass der Antrag bei der jetzt anberaumten Mitgliederzusammenkunft auf der Tagesordnung stand, war für die Einsender nebensächlich. Kritik führten sie auch über weitere, ihnen nicht zugegangene Information über das Vereinsgeschehen.

In der anschließend heftig geführten Diskussion war der zuvor gespendete Applaus über die Berichte und die einstimmige Entlastung des Vorstands vergessen (wir berichten noch). Zu Nebensache geriet auch das von Bürgermeister Tobias Benz vorgestellte Konzept über die Sportstätten und Hallen, das im Herbst dem Gemeinderat zur Entscheidung vorgelegt werden soll.

  • Das Sportgaststättenkonzept: Die B 34 neu lässt eine Erweiterung in Wyhlen nicht zu. Im Grienenden in Grenzach (an der Gemarkungsgrenze zu Wyhlen) könnte man das bestehende Sportgelände durch einen Kunststoffplatz wie auch durch einen kleineren Trainingsplatz aufstocken. Zudem bietet sich die Infrastruktur mit den anderen Sportanlagen an. Dass das gemeindeeigene Sportgebäude marode ist und die sanitären Anlagen nicht zu benutzen sind, während das Sportheim in Wyhlen erst vor einigen Jahren auf den neuesten Stand gebracht worden war, kritisierten einige Mitglieder ebenfalls.

Benz argumentierte, dass man mit dem Sportstättenkonzept eine Verbesserung anstrebe. Den Nutzen hätten vor allem die 209 Schüler und Jugendlichen sowie die Aktiven. Die rückte in seinem Schlusswort auch Frank Krieger wieder in den Fokus: Die derzeit gute Finanzlage des Vereins ermutige, sich intensiver auf den Sport zu konzentrieren.

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