Grafenhausen Pfarrkeller in Frauenhand
Allerlei illustre Gestalten wie Krankenschwestern, Putzfrauen, Clowns und ältere Damen gab es auf der Wiiberfasnet in Grafenhausen zu sehen. Bild: Privat
Zuerst als Putzfrau „verkannt“, wussten es nach seiner Büttenrede und der an die tausendmaligen Beteuerung „Das Leben ist hart – für eine Hausfrau mit Bart“ alle: Pfarrer Fritz war als Hausfrau gekommen. In seinem Vortrag hatte er die närrischen Weiber fast davon überzeugt bekommen, wie schwer es das starke Geschlecht mit der Doppelbelastung „Beruf & Haushalt“ hat. Aber auch außerhalb „der Bütt“ machte der Pfarrer eine gute Figur – so beim Schunkeln, Tanzen und sogar beim „Twisten“.
Eine zauberhafte Hexengruppe konnte in der mitgebrachten Kugel nicht in die Zukunft (gähn!) sondern – was ganz neu ist – in die Vergangenheit gucken. Und was es da alles zu sehen gab ... ich kann euch sagen! Aber auch ein großes Thema bei der diesjährigen Wiiberfasnet war das Sparen. Verschwendung aller Art, aber auch übertriebenes Geizen wurde von den KFD – Mitgliedern sehr spaßig an den Pranger gestellt, zum einen von Elsbeth und Gaby in der Bütt, zum anderen in einem „nicht sehr magenfreundlichen Sketch“.
Zimmermädchen der oberfeinsten Gesellschaft waren im Pfarrsaal angehend massenhaft „im Service tätig“, bevor sie auf der Bühne dann auch noch eindrucksvoll unter Beweis stellen konnten, dass sie auch tänzerisch was drauf haben. Letzteres bewiesen auch wieder die Landfrauen, die bei der Wiiberfasnet stets mit einer schönen Tanznummer mit dabei sind. Ansonsten amüsierten sich die Putzfrauen, Punks, Clowns, Kunstmaler, Krankenschwestern, die feinen alten Damen, die beiden Hundis bei Musik und Tanz im Pfarrkeller Grafenhausen.
