Grafenhausen Gemeinde Grafenhausen startet Projekt für Gesundheit der Einwohner

Die Gemeinde Grafenhausen nimmt am Projekt „Gesunde Kommune im Landkreis Waldshut“ teil. Eine erste Ideensammlung mit Bürgern fand im Haus der Sinne statt.

Der Gemeinderat von Grafenhausen hatte mehrheitlich beschlossen, an dem Projekt „Gesunde Kommune im Landkreis Waldshut“ teilzunehmen. Deswegen lud Bürgermeister Christian Behringer die Leiterin der Kommunalen Gesundheitsreferenz (KGK), Helga Metzler, ins Haus der Sinne in Grafenhausen ein, um mit Vereinsvertretern und interessierten Bürgern darüber zu beraten.

Ziel dieses Projekts sei es, so die Leiterinnen des Abends, Helga Metzler und Gabriele Bächle-Lamp, Maßnahmen aufzubauen und zu erweitern, die der Gesunderhaltung des Bürgers zur Verfügung stehen sollen. Themen werden dafür die ambulante medizinische Versorgung und die Gesundheitsförderung sein, da es eine hohe Anzahl von vermeidbaren Erkrankungen gebe.

Um etwas über die Gemeinde Grafenhausen zu erfahren, wollten die Leiterinnen eine Übersicht bekommen über gesundheitsbezogene Angebote vor Ort: Wie wird in der Gemeinde Grafenhausen Gesundheit und Gesunderhaltung verstanden?
 

Auch Bürgermeister Christian Behringer beteiligte sich an der Ideensammlung, mit dabei Helga Metzler (vorn), Leiterin der Kommunalen Gesundheitsreferenz.
Auch Bürgermeister Christian Behringer beteiligte sich an der Ideensammlung, mit dabei Helga Metzler (vorn), Leiterin der Kommunalen Gesundheitsreferenz. | Bild: Ingrid Mann

Bei dieser Auftaktveranstaltung des Projekts, an dem 22 Bürger teilnahmen, wurde dann eifrig zusammengetragen, was im Ort schon alles geboten wird. Es wurde eine Sammlung des derzeitigen Istzustands gemacht. Die Teilnehmer wurden gefragt, was gut und was schlecht läuft und wie man den Bürger informieren könne. Denn eines sei klar: Es waren sich alle einig, dass das beste Angebot nichts nützt, wenn es nicht angenommen wird.

An Ideen fehlte es nicht, als um neue Vorschläge gebeten wurde. Die soziale Verantwortung der Betriebe zur Gesunderhaltung ihrer Mitarbeiter wurde angesprochen, für Jugendliche, die keinem Verein angehören, würden Angebote fehlen. Alleinstehende Senioren benötigten eine ausgewogene Ernährung, die Entlastung pflegender Angehöriger war ein Thema und der öffentliche Nahverkehr wurde angesprochen.

Die beiden Leiterinnen wollen nun alle Anregungen und Informationen zusammenfassen und zu gegebener Zeit ein weiteres Treffen unter dem Begriff "Zukunftswerkstatt" arrangieren. Zu guter Letzt durften die Teilnehmer noch einen Namen für die Grafenhausener Initiative suchen, was auch gemeinsam gelang. Sie heißt: „3 x G, Gsund – Glücklich – Grafehuuse“. Den Bürgermeister freute es besonders, das alle Teilnehmer so engagiert dabei waren und dass es weitergeht.

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