Narrenzunft Grafenhausen präsentiert tolles Programm und den unvergleichlichen Humor der Galgenvögel
Im 44. Jahr seit Gründung veranstaltete die Narrenzunft der Galgenvögel ihren traditionellen Zunftabend in der Schwarzwaldhalle. Vom abwechslungsreichen Programm mit flotten Tänzen, einer Nachlese vom Narrentreffen oder dem Narrenmarsch-Casting zeigten sich die zahlreichen Besucher restlos begeistert. Erst nach knapp drei Stunden verabschiedeten sich die Akteure unter großem Beifall von der Bühne.
Zum Narrenmarsch marschierten und rätschten die Galgenvögel traditionell in Begleitung von Elferrat und Narrenballett auf die Bühne. Unter lautem Hallo bedankte sich Zunftmeister Harald Morath bei den vielen Helfern nochmals für das gute Gelingen des Narrentreffens vor zwei Wochen. Für ein buntes Bild sorgten die vielen phantasievollen Kostüme der Gäste und der anwesenden Gastzünfte, zu denen die Tannholzschrättele Mettenberg, die Bollimänkel Faulenfürst und die Rombachwibli aus Birkendorf zählten.
Auch Pfarrer Thomas Fritz und Bürgermeisterstellvertreter Waldemar Hösl verfolgten gespannt das fröhliche Spektakel auf der Bühne, welches von Mario Tröndle mit unvergleichlich trockenem Humor moderiert wurde. So suchte man mit einer Casting-Show den ultimativen Galgenvogel-Narrenmarsch, jedoch konnten weder ACDC, Wolfgang Petry, Heino oder Christina Aguilliera die Galgenvogel-Jury mit Juror Bruce Darnell überzeugen.
Für Lacher sorgten Anekdoten aus dem Ortsgeschehen, wie beispielsweise dem in der Christmette erstmalig fehlenden „Stille Nacht“ sowie Begebenheiten rund ums Narrentreffen mit dem lustigen „Pipi-Box“-Sketch. Auch mit der Schöpfungsgeschichte der Fasnet erfolgte ein Dauerangriff aufs Zwerchfell des Publikums. Das jugendliche Narrenballett begeisterte einmal mehr mit einem flotten Potpourri rhythmischer Tänze zum Sound von Afrika bis Rock 'n' Roll. Einen eindrucksvollen Schwarzlichttanz zeigten die Frauen der Narrenräte als neonbunte Straußenvögel oder die Flower-Power Galgenvogel-Frauen, für die es „Männer regnete“. Die „Haslach-Hallodris“ sorgten in bewährter Manier für musikalische Stimmung und animierten viele Besucher zum Tanzen. Unter anderem präsentierten sie ihren närrischen Ohrwurm „Dimm-Dumm“, mit dem sie am folgenden Tag sogar im Fernsehen zu sehen waren.