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Dogern Werben um Toleranz und Freundschaft

Dogerner Grundschulchor führt Musical „Tuishi pamoja“ auf. Großer Applaus für Darbietung in der Gemeindehalle

Von Zebras und Löwen: Die Dogerner Grundschulkinder kamen mit ihrem Musical „Tuishi pamoja“ beim Publikum gut an.
Von Zebras und Löwen: Die Dogerner Grundschulkinder kamen mit ihrem Musical „Tuishi pamoja“ beim Publikum gut an. Bild: lins

Den Anderen so akzeptieren, wie er ist, auf ihn zugehen und mit ihm Freundschaft schließen, lautete die Grundintension des afrikanischen Musicals „Tuishi pamoja“, das der Chor der Grundschule Dogern unter der Leitung von Rektorin Judith Maier am Freitagabend in der Gemeindehalle zur Aufführung brachte.

„Tuishi pamoja“ entstammt der Swahili-Sprache und bedeutet „Wir wollen zusammen leben“. Seit Jahren, so der Inhalt, leben Giraffen und Zebras in der Savanne zusammen. Doch miteinander etwas zu tun haben, wollen sie nicht und miteinander reden schon gar nicht. Beide Herden sind sehr von sich selbst überzeugt und reichlich eingebildet. Das Giraffenkind Raffi (Nicklas Joachim) und das kleine Zebra Zea (Mira Binkert) halten diesen Zustand nicht länger aus, und sie gehen aufeinander zu. Durch einen Angriff der Löwen (Kevin Laktjuschin und Samuel Brödlin) und durch die Vermittlung der Affen (Isabelle Völk, Regina Ekert und Cilia Stelmach) reift schließlich die Ansicht, dass Anderssein auch gut und spannend sein kann. Alle Akteure bestachen sowohl gesanglich als auch schauspielerisch durch eine vorzügliche Umsetzung ihrer Rollen. Aufgetreten waren neben den bereits genannten Johanna Brödlin, Amelie Gethke, Anna-Lena Strittmatter, Julia Kleis, Maja Gisy, Nicole Retzlaff (Zebras), Leslie Schneider, Niklas Rupp, Tamara Gisy, Lars Isele, Robin Isele, Luisa Wichtel (Giraffen), Sophie Kaiser, Yasemin Demiralay, Soumaya Chetioni, Alexa Wichtel, Sophia Huttner und Justus Wolberg (Traumgeister). Das überzeugend vorgetragene Plädoyer für Toleranz und Freundschaft honorierten die zahlreichen Zuhörer mit lang anhaltendem Beifall. Der besondere Dank der Schulleiterin galt Stephanie Kurz für die Begleitung auf dem Flügel sowie einer Vielzahl von Eltern, die sich bei der Herstellung des Bühnenbildes, beim Schneidern der Kostüme und beim Schminken eingebracht hatten.

Durch die Vermittlung der Affen nimmt die Geschichte ein versöhnliches Ende.
Durch die Vermittlung der Affen nimmt die Geschichte ein versöhnliches Ende. Bild:
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