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Kritik am Ablauf des Neujahrsempfangs – Vorbereitung der Seelsorgeeinheit – Vorstellung des Vereins „Katholischer Verein für soziale Dienste“

Gleich in mehrfacher Hinsicht seine Unzufriedenheit mit dem Ablauf des diesjährigen Neujahrsempfangs äußerte Pfarrgemeinderat Gebhard Renner bei der jüngsten Sitzung des Gremiums. Vom Ursprung her sei der Empfang eine gemeinsame Veranstaltung der politischen und der beiden Kirchengemeinden, betonte er, der Beitrag der Kirchen aber habe sich gerade mal auf fünf Minuten beschränkt. „Die Entwicklung der letzten Jahre hat sich auch in diesem Jahr fortgesetzt“, stellte er fest, „der Neujahrsempfang wurde zunehmend zu einer Bürgerversammlung der Kommune degradiert.“

Enttäuscht zeigte sich Renner auch darüber, dass im Jahresrückblick der Anteil der katholischen Pfarrgemeinde am Zustandekommen der Kleinkindbetreuung nicht erwähnt wurde. „Wir haben dafür gesorgt, dass eine eigentlich kommunale Aufgabe in den Räumen des katholischen Kindergartens realisiert werden konnte und brachten uns mit nicht unerheblichen finanziellen Mitteln ein“, führte er aus. „Ohne unser Engagement gäbe es die Kleinkindbetreuung in Dogern zum jetzigen Zeitpunkt nicht“, ergänzte Vorsitzender Werner Tröndle.

Ihre Beratungen aufgenommen haben die Ausschüsse zur Vorbereitung der Bildung der Seelsorgeeinheit Waldshut-Tiengen-Lauchringen im Jahre 2015. „Es wird nicht einfach“, beleuchtete Pfarrer Ulrich Sickinger die organisatorische Seite, „an neun Pfarrstellen können an einem Wochenende nur sechs Gottesdienste gefeiert werden.“

Von der Arbeit des Vereins „Katholischer Verein für soziale Dienste“ (früher „Sozialdienst katholischer Männer-SMK“) berichteten Geschäftsführer Hermann Huttner und Mitarbeiterin Kathrin Kaiser. „Die Ausbildung, Fortbildung und Begleitung ehrenamtlich tätiger Betreuer ist unsere Hauptaufgabe“, informierte Kaiser. „Derzeit sind 130 Betreuer für 178 Betreuungen zuständig.“

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