Höhepunkt des Neujahrsempfangs der Gemeinde Dogern am Donnerstagabend war die Verleihung der Ehrenmedaille der Gemeinde an den früheren Rektor der Dogerner Grundschule, Alfred Lins, für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement. „Über 100 Jahre geleistetes Ehrenamt, obwohl Lins noch keine 70 Jahre alt ist, unterstreichen sein außergewöhnliches Wirken“, stellte Bürgermeister Matthias Guthknecht bei der Überreichung der Medaille fest.
Höhepunkt des Neujahrsempfangs der Gemeinde Dogern am Donnerstagabend war die Verleihung der Ehrenmedaille der Gemeinde an den früheren Rektor der Dogerner Grundschule, Alfred Lins, für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement. „Über 100 Jahre geleistetes Ehrenamt, obwohl Lins noch keine 70 Jahre alt ist, unterstreichen sein außergewöhnliches Wirken“, stellte Bürgermeister Matthias Guthknecht bei der Überreichung der Medaille fest. Guthknechts Dank galt auch Ehefrau Edda, ohne deren Unterstützung ein derartiger Einsatz für die Dorfgemeinschaft nicht möglich gewesen sei.
In einer kleinen Laudatio berichtete Bürgermeister-Stellvertreter Martin Kistler von Lins ehrenamtlicher Tätigkeit in den Institutionen, den Vereinen und für die Heimatgeschichte von Dogern. Neben der jahrelangen Tätigkeit im Gemeinderat hob Kistler dabei besonders den Bereich der Seniorenarbeit hervor: Lins hatte hier nicht nur die Gründung der Dogerner Seniorengemeinschaft „60plus“ maßgeblich mitgestaltet, sondern ist auch Mitglied im Vorstand des Kreisseniorenrates. Bereits seit Jahren ist der Geehrte Schöffe beim Landgericht Waldshut-Tiengen. Am Herzen liegt ihm ganz besonders die Vereinsarbeit, so war und ist er seit einigen Jahrzehnten im Vorstand verschiedener Dogerner Vereine aktiv. Als herausragend und von bleibender Bedeutung würdigte Martin Kistler das publizistische Wirken von Alfred Lins im Bereich der Kultur- und Heimatgeschichte der Gemeinde Dogern. Der Geehrte hat durch zahlreiche Veröffentlichungen, Beiträge und Artikel die Geschichte des Dorfes und der Region ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. „Es sind Menschen wie Du, die unseren Ort zu dem machen, was er ist“, schloss Kistler seine ehrenden Worte.
„Ich wollte mich an meinen Wirkungsstätten über meinen Beruf als Lehrer hinaus immer auch ehrenamtlich für die Gemeinschaft einsetzen, nachdem ich in meiner Internatszeit selbst eine vorbildliche Gemeinschaft erleben durfte“, begründete Alfred Lins seine Motivation für sein umfassendes Wirken.
Als Zeichen des Dankes überreichte Alfred Lins Bürgermeister Matthias Guthknecht einen Geldbetrag von 651 Euro, dies in Anlehnung an die Pro-Kopf-Verschuldung Dogerns im Jahr 2012. „Ich will meinen Kopf von dieser Verschuldung befreien“, betonte er. Der Betrag soll für die Anschaffung eines E-Pianos für „seine“ Grundschule Verwendung finden.