Originelle Beiträge prägten die 50. Auflage des schwarzen Balls im Dogerner Hirschensaal
Tanzen, Schunkeln und lustige Beiträge prägten den „Schwarzen Ball“, den die katholische Pfarrgemeinde Dogern am Samstagabend im Hirschensaal veranstaltete. Er fand in diesem Jahr zum 50. Mal statt und stand unter dem Motto „50 Jahre Schwarzer Ball – Mir fiered wieder im Hirschesaal.“
Den Unterhaltungsteil bestritten Ulrike Mendler und Antje Baldischwieler mit ihren PSG-Pfadfinderinnen. Mit einem rassigen Can-Can sorgten letztere für einen schwungvollen Auftakt. Da der Beifall kein Ende nehmen wollte, war schon zu diesem frühen Zeitpunkt eine Zugabe fällig. Auch bei ihrem Vortrag „Fünf coole Typen aus dem Internet“ vermochten sich die Mädchen glänzend in Szene zu setzen.
Als „Kirchenmäuschen“ trat Ulrike Mendler vor das närrische Auditorium. Aus ihrem Versteck heraus hatte sie manches beobachtet, was bisher verborgen geblieben war. Für die ungewohnte Fülle an Weihrauch an Weihnachten beispielsweise hatte sie eine passable Erklärung: „Pfarrer Leib betrieb Prophylaxe gegen die zu erwartende Wintergrippe.“ Mit den vielen Schlaglöchern im Oberdorf erklärte sie die Tatsache, dass die Fronleichnamsprozession immer im Unterdorf stattfindet, und zur Hochzeitsformel des Geistlichen: „Ich erkläre Sie zu Mann und Frau“, stellte sie die Frage: „Ja, was waren wir denn vorher?“
Einen weiteren Höhepunkt des gelungenen Abends bildete, in Erinnerung an Hans Rosenthals bekannte Fernsehauftritte, das Quizspiel „Dalli-Dalli“. Den gestrengen Juroren Ulrike Mendler und Antje Baldischwieler, stellten sich ein Damen- (Christine Bockstaller und „Chantal“ (Marco) Schäfer) und ein Herrenteam (Frank Arzner und Elmar Stehle). Mit nur einer Antwort mehr trug letzteres Team den Sieg davon.