Unvorhersehbare Defekte am Leitungsnetz und an einer Pumpe im Wasserwerk „Hard“ waren Schuld daran, dass der Gruppenwasserversorgungsverband Schwarzbachtal sein Rechnungsjahr 2010 nicht mit dem geplanten Haushalt von 149 600 Euro sondern mit 136 150 Euro abschloss. Die Rücklagen in Höhe von 12 750 Euro blieben davon unberührt, da die Mehrkosten auf die Verbandsmitglieder umgelegt wurden.
Auch im Jahr 2012 ist keine Rücklagenentnahme vorgesehen. Allerdings werden sich die Verbandsumlagen zum Vorjahr um 6300 Euro erhöhen. Investitionen an der Steuerungstechnik, Austausch einer Pumpe sowie die schon mehrfach verschobene Brunnensanierung „Strick“ werden mit einem Gesamtbetrag in Höhe 63 000 Euro erneut im Haushalt 2012 bereit gestellt.
Trotz zeitlicher Verschiebungen geplanter Maßnahmen war die gute Qualität des Trinkwassers immer gewährleistet. „Die Prüfergebnisse zeigen nichts Negatives – es ist alles hervorragend in Ordnung“, sagte der alte und neue Vorsitzende des Verbandes und Bürgermeister der Gemeinde Dettighofen, Gerhard Riedmüller. Dies bestätigte auch Franz Gantert, Wassermeister der Gemeinde Klettgau. Zehn Brunnen zwischen Klettgau und Waldshut werden zweimal jährlich von unabhängigen Laboren beprobt, bemerkte Klettgaus Bürgermeister Volker Jungmann, der auch nach der Wahl den Vorsitz als Stellvertreter innehat. Die Anteile von Nitrat und Pflanzenschutzmitteln durch die Landwirtschaft ist laut Trinkwasserverordnung nicht mehr nachweisbar. Die Bürger können also bedenkenlos das Wasser kosten.