Der Narrenfahrplan der Bonndorfer Pflumeschlucker steht. Der Auftakt mit Narrensprung ist am Schmutzigen Dunschdig.
– Vier große Umzüge stehen im Mittelpunkt der Pflumeschluckerfasnet. Am Schmutzigen Donnerstag beginnt um 14.11 Uhr der große Narrensprung vom Bonndorfer Hof zum Rathaus und um 19.11 Uhr ist Hemdglunkerumzug. Der Fasnetsonntag gehört den Kindern und Familien. Um 14.11 Uhr treffen sie sich auf dem Latschariplatz zum närrischen Umzug.
Auf der Bühne des Latschariplatzes beginnt am Fasnetmontag das große Fasnetspiel um 14.11 Uhr unter dem Motto: „Narrentreffen 2013 – Bewirb dich jetzt“. Das Spiel findet bei jedem Wetter vor dem Rathaus statt. Es schließt sich ein großer bunter Umzug durch die Martinstraße zur Stadthalle an. Während der Fasnetumzüge wird die Martinstraße voll gesperrt. Die Polizei regelt die Umleitungen. In dieser Zeit können auch die Bushaltestellen Martinstraße und Stadthalle nicht angefahren werden. Die Busse fahren nur bis Haltestelle „Bahnhof“. Das Rathaus bleibt an den Fasnettagen geschlossen.
Narrenvater Ralf Krissler ist froh, dass dieses Jahr die „Vorfasnetzeit“ kürzer ist. Dies schont Kondition und Geldbeutel der Narren. Er freut sich vor allem auf die zwei großen Tage Schmutzige Dunschdig und Fasnetmendig und versichert: „Jeder Bonndorfer, in dem ein Pflumeschluckerherz schlägt, wird besonders zum Fasnetauftakt hier sein.
“ Für die kommende fünfte Jahreszeit wünscht sich der Narrenvater: „Schönes, trockenes und nicht ganz so kaltes Wetter.“ Und er hofft auf viele fröhliche, beschwingte Narren, die sich verhalten, wie es für einen Narr üblich ist.
Zum Auftakt weckt die Guggenmusik am Schmutzigen Donnerstag um 6 Uhr ganz Bonndorf mit Pauken und Trompeten. Zur Schülerbefreiung kommen Musiker, Hansele, Narrenräte und befreundete Zünfte ins Bildungszentrum. Bei der Fasnetverkündung um 14.11 Uhr werden nahezu 400 Hästräger mit ihrem Narrensamen dabei sein. Der Narrenrat sitzt auf einem von Pferden gezogenen Baustamm. Auf dem Balkon des Rathauses wird Bürgermeister Michael Scharf für sechs Tage und Nächte entmachtet. Beim Hemdglunkerumzug um 19.11 Uhr ist ein weißes Nachthemd Pflicht. Der Narrenvater würde sich freuen, wenn alle Umzugsteilnehmer einen Lampion dabei hätten. In allen Vorstadtwirtschaften gibt es Live-Musik. Es spielen drei stationäre und drei Wander-Musikgruppen.
Am Fasnetfreitag stehen ab 14 Uhr der Besuch der Kindergärten und des Altenheims St. Laurentius an. Die Guggenmusik lädt am Samstag um 20.11 Uhr ins Foyer der Stadthalle zum Kostümball ein. Die Frauen der Narrenräte begeben sich auf närrische Wirtschaftstour. Am Fasnetmontag übernehmen die Schloss-Schalmeien nach dem Umzug die Bewirtung in der Stadthalle. Ab 19.11 Uhr ist in den Lokalen der Innenstadt „Schluckerball“. Pflumeschluckerhansel werfen am Fasnetdienstag ab 14.11 Uhr für die Kinder Wurst, Wecken und Süßigkeiten aus. Ab 18 Uhr „strählt“ der Narrenrat als Schulklasse durch die Lokale und gibt lustige Begebenheiten zum Besten. Um 24 Uhr wird die Fasnet auf dem Latschariplatz feierlich verbrannt und mit dem Ruf des Narrenvaters „'so goht wieder degege“ hoffnungsvoll beendet.