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Bonndorf Narren nehmen lokale Missgeschicke ins Visier

11.02.2012
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Druckfrischer Narrenspiegel wird heute von den Pflumeschluckern unters Volk gebracht

Ganze Arbeit hat auch in diesem Jahr wieder das Redaktionsteam des Bonndorfer Narrenspiegels geleistet. Stolz präsentierten Narrenvater Ralf Krissler, Zunftschreiber Clemens Podeswa, Monika Preiser, Tanja Rendler und Susanne Spachholz der lokalen Presse am Mittwochabend die ersten Exemplare. Am heutigen Samstag ab 9 Uhr wird ein Großteil der 1100 Exemplare von Pflumeschlucker-Hanseln vor den Bonndorfer Einkaufsmärkten und in der Innenstadt verkauft.

Auf der Propagandafahrt in die umliegenden Orte finden üblicherweise weitere Narrenspiegel ihre Besitzer. Die letzten Exemplare werden am Schmutzige Dunnschdig von Roswitha Podeswa und Rita Schüle unters Volk gebracht. Die 68 Seiten umfassende und äußerst amüsante Pflichtlektüre eines jeden Bonndorfer Narren erscheint in gewohnt guter Druckqualität und kostet drei Euro. „Dieser Preis ist nur durch die Werbung der Bonndorfer Geschäftswelt machbar“, betonte Narrenvater Ralf Krissler, der sich bei den Inserenten an dieser Stelle für ihren Beitrag zur Finanzierung bedanken möchte. Wie jedes Jahr sind im Narrenspiegel der Narrenfahrplan und der Fahrplan für den beliebten „Komm-gut-Heim-Service“ abgedruckt. Mit lustigem Dialekt-Reim und veranschaulicht durch Zeichnungen mit exakter Maßangabe, machen die Pflumeschlucker nochmals auf die vorgeschriebene Kleiderordnung der Bonndorfer Pflume schlucker aufmerksam.

Jede Menge Fotos vom 11.11.11, die übrigens auch auf der gut besuchten Homepage der Pflumeschlucker zu sehen sind, zieren den neuen Narrenspiegel. Wie in jedem Jahr bekommt natürlich wieder die Lokalpresse mit Tippfehlern und falschen Bildunterschriften ihr Fett weg. Ansonsten trifft man im Narrenspiegel immer auf „Wiederholungstäter“. Das mag in erster Linie daran liegen, dass im Briefkasten am Zunfthüsli kaum noch Beiträge von Bonndorfern eingeworfen werden, die zu amüsanten Geschichten verarbeitet werden können. Die meisten „Missgeschicke“, die im Narrenspiegel abgedruckt sind, stammen folglich aus dem Kreis der Pflumeschlucker selbst, wissen die Redakteure. Trotz des großen Narrentreffens am 19. und 20. Februar 2013 wird es auch nächstes Jahr einen Narrenspiegel geben, für den die Beiträge möglichst früh eintreffen sollten.

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