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Bonndorf Närrisches Programm für Senioren

09.02.2012


Stadt, Narrenzunft und beide Kirchengemeinden organisieren amüsanten Nachmittag im Bonndorfer Paulinerheim

Zu einem amüsanten närrischen Altennachmittag mit originellen Beiträgen hatten die Stadt Bonndorf, die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden sowie die Narrenzunft der Pflumeschlucker eingeladen. Bürgermeister Michael Scharf und Narrenvater Ralf Krissler begrüßten im voll besetzten Paulinerheim besonders den Hausherrn Pfarrer Eckart Kopp, das evangelische Pfarrerehepaar Ina und Mathias Geib, Pastoralreferent Benno Thiedmann und Ehrennarrenvater Klaus Podeswa. Dank sagten sie dem neuen Team in der Küche mit Wirtin Stefanie Hauser an der Spitze sowie den Mitgliedern des Roten Kreuzes Bonndorf für die Mithilfe bei der Bewirtung. Die Hauskapelle Hans-Peter Jung, Charly Strauß, Karl-Egbert Jost und Uli Behringer lud zum Mitsingen und Mitschunkeln ein.

Ehrennarrenvater Podeswa hielt mit seinen Enkeln Elena, Florian und Johanna in der „freien Pflumeschluckerschule“ verschiedene Schulstunden ab. Auf dem Stundenplan standen Gedichte, Aufsätze und Geschichtsunterricht. Lehrer Podeswa kam zu der Erkenntnis: „Wenn alle schlafen und einer spricht, den Zustand nennt man Unterricht“. Zusammen mit Otto Schwenninger an der Drehorgel und Michaela Matt mit dem Akkordeon sangen sie das Lied vom „armen Dorfschulmeisterlein“. Rita Schüle hatte eine Tombola mit elf überraschenden Preisen vorbereitet.

Närrische Models präsentierten die neueste Mode direkt aus Paris. Vorgeführt wurde ein Universalkleidungsstück, das gleichermaßen für Männer und Frauen geeignet war. Es diente als Kopfbedeckung, Schal, Bolerojäckchen und Servierschürze.

Viel Beifall erhielten die Pflumeschlucker für ihre Szene mit Blick auf das Großereignis Narrentreffen im Januar 2013. Sie zeigten, was man alles in der Samstagnacht rund um das Massenquartier erleben kann. Höhepunkt und Abschluss war wie jedes Jahr der Besuch der Pflumeschlucker mit ihrem Narrensamen. Zu den Klängen des Narrenmarsches sprangen sie auf die Bühne und verbreiteten Vorfreude auf die Fasnet. Sie luden die Besucher ein, in einer großen Polonaise durch den Saal des Paulinerheimes zu ziehen. Für alle Akteure des Nachmittags gab es Riesenapplaus und eine Kartoffelsuppe.

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