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31.05.2011  |  0 Kommentare

Bonndorf Drachen warten auf Wind

Bonndorf -  Die Drachenfliegergemeinschaft mit Mitgliedern aus Deutschland und der Schweiz trifft sich zum zweiten Mal in Bonndorf

Besonders Figuren aus dem Tierreich findet man als Drachen verarbeitet.  Bild: Bilder: ebl

Ein Drache in Bären-Form fliegt durch die Luft, unterstützt durch einen Trägerdrachen.

Besucher und zufällig vorbeigekommene Zaungäste bestaunten das bunte Treiben der vielen Drachen am Himmel. Allerdings mussten diese sich gedulden, bis es genügend Wind gab.



Drachen warten auf Wind

Bonndorf (ebl) Die Drachenfliegergemeinschaft weilte zum zweiten Mal in Bonndorf. Die Rahmenbedingungen wurden durch die Pfadfinder sehr gut gemeistert, allein der Wind ließ zu wünschen übrig. Erst am Sonntagnachmittag kam eine leichte Brise auf, die es möglich machte auch die ganz großen Windspiele, zumindest für kurze Zeit, den Besuchern zu zeigen.

In der Drachenfliegergemeinde kennen sich alle untereinander und meist reist zu einem solchen Wochenende die ganze Familie „mit Sack und Pack“ an, so Mitorganisator Reinhold Kling (Biberach a.d. Riß). Sie kommen aus Mannheim, Stuttgart, Villingen und Augsburg, einige aus der benachbarten Schweiz und kennen sich seit Jahren. Es macht ihnen Freude, ihre Flugobjekte den Zuschauern zu zeigen. Hier in Bonndorf konnten die Besucher auch ihre eigenen Drachen steigen lassen. Die Fluggeräte sind oft eigene Kreationen aus Spinnaker-Nylon und sie werden auch noch selbst an der Nähmaschine genäht. Für die großen Windspiele wird oft Fallschirmseide verwendet. Viele Vorlagen kommen aus dem Tierbereich, insbesondere aus dem Wasser und der Luft, wegen der Aerodynamik. Diese Figuren aus der Tierwelt sind keine Drachen im eigentlichen Sinne.

Damit diese teils mehr als 20 Meter langen Figuren gen Himmel steigen, wird ein sogenannter Lifter oder Trägerdrachen eingesetzt. An dessen Schnur wird dann das Windspiel eingehängt und steigt auf. „Da unser Hobby vom Wind abhängig ist, müssen wir uns manchmal lange gedulden“, so Kling. Denn erst am Sonntagnachmittag kam genügend Wind auf, damit ein 28 Meter langer Gecko sowie ein sieben Meter großer Bär in die Luft aufsteigen konnten. Beeindruckend war auch eine Drachenreihe mit 50 aneinandergereihten Drachen auf einer Schnur.

Bildergalerie im Internet:

www.suedkurier.de/bilder

Drachen warten auf Wind
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