Wutach Asylkreis "Wutach hilft" schafft Kontakte

Integration im Miteinander: Bei einem Begegnungstag mit Bürgern konnten Flüchtlinge über ihre Erlebnisse berichten oder einfach nur mit den Einheimischen Plaudern.

Mittlerweile bietet der Alltag den Asylsuchenden in Wutach einige Möglichkeiten zu Begegnungen mit den Bürgern. Doch oft trennen Sprache und unterschiedliche Tagesabläufe die Menschen voneinander, obwohl viele sich mehr Kontakt zu den neu Hinzugezogenen wünschen würden. Aus diesem Grund und auch aus dem Wunsch heraus, einen gemütlichen Nachmittag gemeinsam zu verbringen, hatte der Asylkreis „Wutach hilft“ alle Helfer, Spender, Nachbarn und interessierte Bürger zu einem Begegnungstag eingeladen.

Der Asylkreis hatte das Treffen organisiert. Sie zeigten sich überrascht und erfreut über die große Resonanz unter den Ewattinger Bürgern. Viele waren der Einladung gefolgt und in den Stützpunkt der Bergwacht Wutach gekommen. Dort wurden sie von Christa Dittes herzlich begrüßt. Sie überließ es den Gästen, untereinander Kontakt zu knüpfen und sich auszutauschen. Bevor das große Buffet zu einem offenen Austausch Gelegenheit bot, durften sich alle über eine kleine Aufführung des Kinderchors Ewattingen freuen. Unter der Leitung von Gertrud Rittner sangen und spielten die Kinder das Märchen von „Schneewittchen und den sieben Zwergen“. Mit ihren kleinen Zwergenmützen verzauberten die jungen Sänger vor allem die älteren Zuhörer. Aufmerksam hörten sie auch zu als die Kinder noch ein Frühlingslied zum Mitsingen und das Lied „Unser Kreis der sei offen“ sangen. Dieses Lied empfanden alle Helfer als eine Bestätigung ihrer Arbeit.

Die Geflüchteten, die in Wutach Asyl gefunden haben, hatten für das Treffen selbst zubereitete Spezialitäten aus ihrer Heimat mitgebracht. Derzeit leben zwei Familien aus Syrien, die Familie Hassan und die Familie Almahad, in Ewattingen und eine Familie aus Mazedonien. Demnächst wird Samir Ayach aus Syrien nach Münchingen ziehen. Auch er war gekommen. Zu ihm gesellte sich ein Freund aus St. Blasien, der an diesem Tag unbedingt dabei sein wollte, um neue Menschen kennenzulernen, und Zeit mit Einheimischen zu verbringen. Mit Stolz stellten die fleißigen Köche und Bäckerinnen den neugierigen Wutachern ihre Köstlichkeiten vor. Es gab süßes Gebäck, das in schönen Formen und mit verführerischem Duft zum Probieren verlockte, aber die Familien hatten auch herzhafte Spezialitäten mitgebracht, darunter einiges, an dessen Schärfe die Verkoster sich erst gewöhnen mussten, doch mit leckerem Geschmack, wie immer wieder betont wurde.

Die Helfer des Asylkreis halfen dabei, die Speisen vorzustellen. Wo Sprachbarrieren das Gespräch erschwerten, half Sameh Hamdalla, der mit einer Ewattingerin verheiratet ist. Er übersetzt auch, wenn die Geflüchteten sich mit Fragen an die Helfer des Asylkreises wenden. Der Helferkreis hatte für das Buffet Kuchen mitgebracht und schenkte Kaffee aus. Der Wunsch aller, einen schönen Nachmittag gemeinsam zu verbringen, erfüllte sich an diesem Samstag, und die ein oder andere Begegnung konnte vielleicht auch weitere Begegnungen in der Zukunft anstoßen.

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