Bernau Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) besichtigt Goldbachhof

Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) informiert sich in Bernau über innovative Landwirtschaftsprojekte. Die Lauchringer SPD-Bundestagsabgeordnete folgte einer Einladung von Roland Schöttle, Geschäftsführer des Naturparks Südschwarzwald.

Bernau (usp) Zu Besuch auf dem Goldbachhof von Markus Kaiser war Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD), Staatssekretärin im Bundesumwelt- und Naturschutzministerium. Eingeladen hatte Roland Schöttle, Geschäftsführer des Naturparks Südschwarzwald. Anlass ihrer Reise durch den Naturpark war die Besichtigung von geförderten Objekten. Roland Schöttle nutzte die Gelegenheit, ihr den Goldbachhof als Beispiel für hervorragendes Zusammenspiel von Landschaftsoffenhaltung, Naturschutz und Landwirtschaft vorzustellen. Er wollte ihr zeigen, wie Flächen offengehalten werden, was die Landwirte dafür leisten und was dafür benötigt wird. Er beleuchtete die Schwierigkeiten, auf den Weidflächen den vordringlichen Naturschutz mit der Landwirtschaft in Einklang zu bringen.

Goldbachhofbauer Markus Kaiser stellte seinen Vollerwerbshof mit 115 Hektar Mähfläche, 135 Hektar Weide und etwa 240 Tieren, Mutterkühe und Nachzucht, vor. Die Tiere würden derzeit meist auf den Hochweiden grasen. Als zweites Standbein habe er den Vertrieb von Holzhackschnitzeln aufgebaut – damit werden Heizanlagen in der Region beliefert. Er erläuterte auch die Vermarktung des Bioweiderindes, die sehr erfolgreich sei, und berichtete vom Europäische Innovations-Projekt EIP und den in Bernau veranstalteten Grünlandtag.

Rita Schwarzelühr-Sutter erkundete den Stall mit dem "Kindergarten" für die kleinen Kälber und dem „Kreißsaal“ für demnächst kalbende Kühe. Am Kaiserberg waren die Artenvielfalt auf den Rinderweiden und die Tiere selbst zu bewundern, die für die Offenhaltung der Landschaft sorgen. Natürlich stand auch die Besichtigung der Hackschnitzel-Heizanlage auf dem Besuchsplan. Rita Schwarzelühr-Sutter erfuhr von weiteren angedachten Konzepten. In Bernau will man mit innovativen Ideen die Existenz der landwirtschaftlichen Betriebe sicherstellen. Überlegt werde, wie man die Bevölkerung über die Landwirtschaft informieren kann und wie man Schulklassen in die Offenhaltung der Landschaft einbinden könnte. Die Vermarktung hochwertiger Produkte, die sehr gute Vermarktung des Bio-Weiderinds in Zusammenarbeit mit Edeka und die Vision, das Konzept bundesweit umzusetzen, stellten die Gastgeber ebenfalls vor. Roland Schöttle unterstrich, dass die vielen Naturparkwirte, vier gibt es in Bernau, auf Zutaten und Produkte aus der Region setzen.

Ihre Meinung ist uns wichtig
Hervorragende Weine vom Bodensee
Neu aus diesem Ressort
Bernau
Bernau
Menzenschwand/Bernau
St. Blasien
Bernau
Bernau
Die besten Themen
Kommentare (0)
    Jetzt kommentieren