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Menzenschwand/Bernau Faszination Fahrrad Marathon: Rennen macht Station in Menzenschwand und Bernau

Der Black Forest Bike-Marathon machte am Sonntag Zwischenstation in Menzenschwand und Bernau. Dort waren viele Helfer vom Skiclub und der Skizunft im Einsatz.

Bereits zum insgesamt 19. Mal fand am vergangenen Sonntag der Black Forest Ultra Bike Marathon statt. Mehrere der Strecken führten durch Menzenschwand, wo Mitglieder des Skiclubs die Fahrer an einer Versorgungsstation im Skistadion verpflegten.

Bereits um 7.30 Uhr hatten sich die Helfer des Skiclubs im Skistadion eingefunden, um die Verpflegungsstation aufzubauen, denn gegen 9.30 Uhr wurden die ersten Fahrer, die in Kirchzarten gestartet waren, erwartet. Neben isotonischen Getränken, Apfelsaftschorle und Wasser standen Energieriegel, Hefezöpfe in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Bananen und Apfelschnitze für die Fahrer bereit. Die nahmen die angebotene Stärkung gerne an, nur die wenigsten passierten blicklos die Verpflegungssation. Viele nahmen die Erfrischungen im Vorbeifahren an, aber die meisten nutzten die Gelegenheit zu einer kleinen Pause und zu Gesprächen. Dabei wurde der bisherige Rennverlauf oder die weitere Strecke diskutiert.

Man wartete aber auch auf langsamere Fahrer, so wie zwei Damen, die ihre später eintreffenden Herren mit einem Kuss begrüßten. Immer wieder kamen auch Gespräche mit Helfern und Zuschauer zustande. "Wo sind wir denn hier?", wollte einer der Fahrer vom Rennpublikum wissen. "Schön ist es hier", stellte er fest und unterhielt sich noch eine Weile mit Zuschauern.

Einer der Fahrer hatte sich in einem originellen Outfit auf den Weg gemacht: Er trug ein Fasnachtskostüm mit entsprechender Kopfbedeckung. Auf die Frage "Wasser oder Iso?", antwortete der Witzbold breit grinsend: "Bier". Nachdem er aber zu seiner Enttäuschung erfahren hatte, dass es Bier erst im Ziel gebe, nahm er mit einem isotonischen Getränk vorlieb.

Jubel brandete auf, als Lokalmatador Simon Mayer ins Stadion einfuhr. Schnell war der junge Menzenschwander von den Helfern umringt. Aber viel Zeit ließ er sich nicht und machte sich nach einer kurzen Erfrischung wieder auf den Weg.

Die Teilnehmer beider Strecken hatten von Bernau aus noch 51 Kilometer zu strampeln. Die Hofeck-Station war mit 1000 Metern einer der höchsten Punkte, hier wurde auch die Zwischenzeit gemessen und nach Kirchzarten durchgegeben. Wer Bernau nicht spätestens um 13.15 Uhr erreicht hatte, wurde aus dem Rennen genommen.

Mit dem Anstieg von Menzenschwand zum Kaiserberg und von der Verpflegungsstelle zur Bergstation des Liftes mussten mit die steilsten Stellen der gesamten Strecke gemeistert werden, und danach auch die steilste Abfahrt vom Bernauer Kreuz hinunter nach Todtnau. Diese war in diesem Jahr besonders schwierig, da die Telekom hier einige tiefe Gräben und Löcher zur Kabelverlegung ausgehoben hat, die gut gesichert und früh genug von einem Streckenposten deklariert werden mussten.

Den Bike-Service an der Hofeck-Verpflegungsstelle betreuten außer Sport-Thoma Sportler der Radabteilung der Skizunft Bernau. Die Skizunft sorgte mit mehr als 50 Helfern auch wie gewohnt für einen reibungslosen Ablauf in Bernau. An ihrer Spitze: Hartwig Günther, der als Hauptorganisator vom Skizunft-Vorsitzenden Hubert Baur unterstützt wurde. Die Skizunft hatte sich auch um die Auszeichnung und Präparierung der Strecke gekümmert.

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