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Bad Säckingen Viele Möglichkeiten für Freiwillige

18.10.2011
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Caritasverband bietet beim Freiwilligendienst flexible Modelle

Bad Säckingen (ska) Bufdi statt Zivi. Durch das Aussetzen der Wehrpflicht in diesem Jahr wurden die Freiwilligendienste der Caritas innerhalb der Erzdiözese Freiburg neu strukturiert. Ziel war es, sowohl den Auswirkungen der Abschaffung des Zivildienstes als auch der Neuschaffung des Bundesfreiwilligendienstes gerecht zu werden. Gleichzeitig sollten aber auch die bereits seit vielen Jahren bestehenden Freiwilligendienste, wie das Freiwillige Soziale Jahr, ebenfalls sinnvoll und gleichberechtigt integriert werden. „Jeder der sich freiwillig engagieren möchte, sollte die Möglichkeiten haben, eine für sich geeignete Einsatzmöglichkeit zu finden“, erklärt Sarah Fink vom Regionalbüro Freiwilligendienste Hochrhein.

Der bisher nicht geregelte Kurzzeitfreiwilligendienst, das per Jugendfreiwilligendienst geregelte Freiwillige Soziale Jahr und der im Bundesfreiwilligendienstgesetz verankerte Bundesfreiwilligendienst sind jetzt zu einem Freiwilligendienst mit vier Angeboten zusammengeführt worden. „Der Klassiker“ dauert zwölf Monate. Er beginnt am 1. September oder am 1. Oktober. „Der Flexible“ dauert sechs Monate und beginnt zum jeweils ersten des Monats. „Engagiert plus“ dauert drei bis fünf Monate. Als vierten Dienst gibt es einen Dienst für alle ab 27 Jahre. Der richtet sich an alle, die sich sozial engagieren möchten. Alle Freiwilligen erhalten für ihren Einsatz ein Taschengeld und Sozialversicherungsleistungen. Die jeweilige Einsatzstelle wie in der Alten- oder Behindertenhilfe, in der Kinder- und Jugendhilfe, in der Gesundheitshilfe, in der Eingliederungshilfe oder in den Bildungswerken, sowie Einrichtungen der Jugend- und Erwachsenenbildung und in den Pfarrgemeinden sichert eine qualifizierte Einarbeitung und Begleitung zu.

„Für uns war es wichtig, eine Signal zu setzen das es weitergeht“, so Martin Riegraf, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes Hochrhein.

Im September haben bereits 25 so genannte „Bufdis“ ihren Dienst aufgenommen. Tom Schrader und Damer Ghilamichael sind seit September im Kinderheim in Obersäckingen beschäftigt und bleiben zwölf Monate. Maximilian Gisi ist für sechs Monate im Waldkindergarten. „Uns gefällt die Arbeit sehr gut“, sind sich alle drei einig. Während für Maximilian bereits feststeht, dass er nicht im sozialen Bereich arbeiten wird, haben sich Tom Schrader und Damer Ghiamichael noch nicht entschieden. „Ich arbeite gerne mit Menschen“, sagt Damer. Und bei Tom Schrader sind sich Freunde und Familie einig, dass ein sozialer Beruf gut zu ihm passen würde. „Aber ich schau jetzt erst einmal, wie die kommenden Monate laufen“, möchte sich Tom erst dann entscheiden. „Wichtig ist, dass sich die Leute die einen Platz haben wollen, frühzeitig bewerben“, so Fink.

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