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Bad Säckingen Trend zur sicheren Geldanlage

04.02.2012


Volksbank Rhein–Wehra zieht positive Bilanz. Kunden setzen weiter auf das Sparbuch.

– Das vergangene Jahr hat der Volksbank Rhein-Wehra erneut ein solides Wachstum beschert. Als tragendes Element für den anhaltenden Erfolg machen Vorstandsvorsitzender Werner Thomann und Vorstandsmitglied Klaus-Werner Kroll das krisenbeständige genossenschaftliche Geschäftsmodell aus. Die Unternehmensphilosophie baue auf Partnerschaft, Vertrauen und Werte auf, was in Zeiten einer kriselnden internationalen Finanzwelt bei den Kunden offenbar besonders gefragt ist.

So entwickelten sich 2011 sowohl Kundeneinlagen als auch Kundenkredite überdurchschnittlich positiv. Die Kundeneinlagen stiegen um 4,4 Prozent von 400 auf 418 Millionen Euro. Wobei allein 4,1 Prozent auf das gute alte Sparbuch entfallen. Im seit Jahren währenden Wachstum beim Sparbuch sieht Kroll ebenfalls den Trend zur sicheren Geldanlage. Das gesamte betreute Kundenvolumen, also der Betrag, den die Kunden bei der Volksbank Rhein-Wehra und bei deren Verbundpartnern angelegt haben, beträgt 993 Millionen Euro. Das macht gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 3,7 Prozent. Thomann und Kroll erkennen hierin ebenfalls ein wachsendes Kundenvertrauen. Einen Zuwachs verbucht die Volksbank Rhein-Wehra auch bei den Girokonten. „Unsere Marktdurchdringung wird gegen den Trend immer besser“, so Kroll. Schließlich seien die Bevölkerungszahlen eher rückläufig. Nach oben weist die Statistik trotz dieser Tatsache auch bei der Entwicklung der Mitgliederzahlen. 12 446 Genossenschafter hat die Volksbank Rhein-Wehra derzeit. 300 neue Mitglieder konnten 2011 dazu gewonnen werden.

Der Eigenmittelanteil der Volksbank Rhein-Wehra beträgt 14,7 Prozent, dass ist deutlich über der gesetzlichen Vorgabe, die derzeit acht Prozent fordert. Ebenfalls gewachsen ist die Zahl der Mitarbeiter. Dies trotz modernster Ausstattung in den SB-Bereichen und langer Öffnungszeiten. Insgesamt sind in den zwölf Geschäftsstellen 150 Mitarbeiter beschäftigt. Die Bad Säckinger Hauptgeschäftsstelle zählt 70 Mitarbeiter. Für sie wird derzeit das Dach ausgebaut. Diese Baumaßnahme, die Schulungs- und Verwaltungsräume schafft, soll in der ersten Jahreshälfte 2012 abgeschlossen werden.

Der aus der höheren Mitarbeiterzahl resultierende Personalmehraufwand wurde, so Thomann, durch Einsparungen beim Sachaufwand mehr als ausgeglichen. Wie sich die Volksbank als Flächenbank versteht, soll auch in Zukunft nicht am Filialnetz gerüttelt werden, verspricht Thomann: „Wir stehen zur ländlichen Struktur und dem Geschäftstellennetz.“

Aufbauend auf dem guten Geschäftsergebnis 2011 erwartet die Volksbank Rhein-Wehra in 2012 weitere Marktanteilsgewinne. Freude bereitet Thomann und Kroll die Entscheidung der UNO, 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften auszurufen und ihre Rolle für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung hervorzuheben.

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