Bad Säckingen – Die vierte Informationsveranstaltung der Gemeinden Bad Säckingen, Herrischried, Rickenbach und Wehr zum geplanten Pumpspeicherwerk Atdorf II füllte gestern den Säckinger Kursaal bis auf den letzten Platz. Diesmal ging es um die möglichen Auswirkungen des geplanten Projektes auf die Heilquellen in Bad Säckingen und die Trinkwasserversorgung in Herrischried und Rickenbach. Wie in den vergangenen Veranstaltungen hatte Moderatorin Regina Barth vom Ökoinstitut Mühe, die Debatte auf einem sachlichen Niveau zu halten.
Die Ausführungen von Professor Heinz Hötzl von der Universität Karlsruhe zu den möglichen Auswirkungen auf die Heilquellen Bad Säckingens ließen die Zuhörer noch relativ gelassen über sich ergehen. Hötzls Fazit („Es kann keine Gefährdung der Thermalquellen geben“) konnte bestehende Zweifel aber nicht ausräumen. Beim Vortrag des Hydrogeologischen Gutachtens von Diplom Geologe Eugen Funk, zu den Veränderungen im Quellgebiet des Abhau, spitzte sich die Situation aber schnell zu. Funk eilte von einer Grafik zur nächsten, präsentierte Zahlen von Quellschüttungen, Grundwasserneubildungsraten, Dargeboten und strapazierte damit die Geduld seiner Zuhörer. Konzentriert und bemüht folgten die Bürger zwar seinen Ausführungen, kommentierten Funkes Schlussfolgerungen aber teilweise mit deutlichem Unmut. „Für den Bereich der Uferauen (z.B. Schneckenbach) wird sich die Situation (durch die Reduzierung der Entnahme aus den Rohrquellen) sogar verbessern“, so Eugen Funk.
Eduard Leiber, Geschäftsführer der Fritz Planungsgesellschaft, hatte seine Konzeption zur Sicherung der Trinkwasserversorgung für die Gemeinden Herrischried und Rickenbach mitgebracht. „Wir können sowohl für Herrischried als auch für Rickenbach langfristig eine ausgeglichene und qualitativ hochwertige Wasserbilanz sicherstellen“, versprach Leiber den besorgten Zuhörern. In zahlreichen Statements und Meinungen gingen anschließend einmal mehr sachliche Fragen unter. Dossier im Internet:
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Da steckt sicher ein fünstrer Plan dahinter! mehr ...