Bad Säckingen Strahlende Gewinner beim Grand Salon

Ellen Vetter erhält für ihr Bild Tango den von der Stadt Bad Säckingen neu ausgelobten Frowalt-Häusler-Publikumspreis.

„Man freut sich immer über so einen Preis“, sagte die erste Preisträgerin Ellen Vetter bei der Verleihung des von der Stadt Bad Säckingen neu ausgelobten Frowalt-Häusler-Publikumspreises. Die Malerin aus der Nähe von Lahr war bereits im Vorjahr beim ersten Grand Salon dabei, damals noch ohne Goldmedaille, und hat gerne wieder mitgemacht. Allerdings sei ein möglicher Preis nicht der Grund gewesen, sagte sie, doch es sei schön, wenn man wisse, dass einen das Publikum gewählt habe. Ellen Vetter ist eine der „beliebtesten Künstler“, die am Sonntag bei der Finissage des zweiten Kunstsalons in der Bad Säckinger Villa Berberich für ihr Bild „Tango“ einen der drei Hauptpreise, den mit 500 Euro dotierten ersten Preis, in Empfang nehmen konnte.

Auch die beiden anderen Preisträgerinnen freuten sich über ihr Glück. Die Berliner Malerin Eka Peradze erhielt den zweiten Preis für ihr Landschaftsbild „Freiheit“, die Lörracher Malerin Ellen Mosbacher den dritten für ihre Landschaft mit dem Titel „Du bist draußen und es ist kalt“. Ferner wurden Anerkennungspreise in den einzelnen Kunstkategorien vergeben. Die meisten der zwölf Preisträger waren anwesend, um die Auszeichnungen entgegenzunehmen. Auch in den einzelnen Kategorien in den sieben Räumen gab es Publikumslieblinge, hier hatten 620 Besucher ihre Favoriten gewählt. Das Publikum musste sich eindeutig für ein Werk festlegen. Kuratorin Elena Romanzin bedankte sich bei allen Besuchern – es waren insgesamt fast 1500 –, dass sie bei der Bewertung der Kunstwerke so großes Engagement zeigten. Mit dem Grand Salon wolle man den Künstlern eine Plattform bieten, wo sie ihre Arbeiten im schönen Ambiente ausstellen können. Ziel sei es, die Kunst dem Publikum näherzubringen.

Bürgermeister Alexander Guhl dankte den Initiatoren, Juroren, Künstlern und dem Publikum und überreichte den Preisträgern die Urkunden. Mit dem sehr erfolgreichen Salon habe Bad Säckingen Neuland betreten. „Für die Stadt hat es sich gelohnt“, zeigte sich Guhl zufrieden. Mit dem Frowalt-Häusler-Preis wolle die Stadt auch einen Bad Säckinger Künstler ehren. Kulturreferentin Christine Stanzel wertete im Rückblick den Salon nicht nur als perfekten Ausstellungsort, sondern auch als Treffpunkt bei den begleitenden Konzerten, Lesungen und Führungen, die von Schulklassen bis zu Seniorenvereinen angefragt wurden.

Viele Besucher fanden es eine gute Idee, den Namen Frowalt Häusler wieder in Erinnerung zu bringen. Häusler sei zwar schon vor 18 Jahren gestorben, aber man erinnere sich noch gern an ihn, so Organisator Frank von Düsterlho. Häusler sei ein Mann gewesen, der sich ernsthaft der Kunst verschrieben habe und sich nicht in den Mittelpunkt schieben wollte, ein Teamplayer, wie die Künstler des Grand Salons.

Der Termin für den nächsten Grand Salon in der Villa Berberich steht bereits fest: Vernissage ist am 16. Januar 2016 um 16 Uhr.


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