Bad Säckingen Staatsanwaltschaft: Kein Fremdverschulden bei Badetod von Kind in Aqualon-Therme

Staatsanwaltschaft Waldshut stellt Ermittlungen zu Badeunfall im Aqualon Bad Säckingen ein.

Die Staatsanwaltschaft Waldshut hat die Ermittlungen zum Badetod eines Anfang September 2016 in der Aqualon-Therme in Bad Säckingen ertrunkenen neunjährigen Jungen wurden eingestellt. Die umfangreichen Ermittlungen, insbesondere die Befragung einer Vielzahl von Zeugen, die sich teilweise auf Aufruf hin meldeten oder anderweitig ausfindig gemacht werden konnten, sowie die Einholung von zwei medizinischen Gutachten hätten einen hinreichenden Verdacht auf einen fremdverschuldeten Tod des Kindes nicht ergeben, erklärte die Leitende Oberstaatsanwältin Iris Janke.

Das Kind hatte in dem Bereich eines Außenbeckens, in dem es leblos aufgefunden wurde, wiederholt getaucht. Dass der Junge unterging und versuchte, sich an der Wasseroberfläche zu halten, wurde von niemandem, insbesondere auch nicht von mehreren sich in unmittelbarer Nähe im Wasser befindlichen Badegästen bemerkt.

Ein Fachgutachten hat in diesem Zusammenhang ergeben, dass die Gesamtumstände als Todesursache einen Herzkreislaufstillstand nahelegen, der, da sich das Kind ohnehin wiederkehrend unter Wasser befand, zunächst nicht bemerkt wurde. Die unmittelbar nach der Entdeckung des Kindes eingeleiteten Rettungsmaßnahmen durch Badegäste und den Bademeister blieben letztlich erfolglos.

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