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Bad Säckingen (msb) „Kein Wein mehr für Senioren.“ Unter diesem Schlagwort fordert die Bad Säckinger Stadträtin Sylvia Haueisen (Grüne) in einem Brief an diese Zeitung ein Umdenken der Stadt in Sachen Geschenke für Jubilare. Denn Alkohol, so führt Haueisen näher aus, könne „bei vielen Personen dieser Altersgruppe zu einem nicht unerheblichen Problem führen“.

Außerdem sei es eine Tatsache, „dass eine Vielzahl der zu beschenkenden Senioren nicht unerhebliche Mengen an Medikamenten einnehmen müssen“. In diesem Fall sei der Konsum von Alkohol ohnehin aufgrund möglicher gesundheitsgefährdender Wechselwirkungen von Nachteil.

Bereits in der Gemeinderatssitzung am Montag hatte Haueisen daher den Antrag vorgelegt, dass die Stadt künftig Schokolade statt Weinpräsenten verschenken solle. Dafür gab es wenig Zustimmung. Bürgermeister Martin Weissbrodt bat darum, das Thema zu vertagen, bis der neue Bürgermeister im Amt ist. Davon lässt sich Sylvia Haueisen aber nicht beeindrucken. Sie bringt es auf den Nenner: „Besser nerven und auf den Zahn fühlen als unverantwortlich handeln und die Augen verschließen.“ Haueisen bleibt dabei: Es muss eine einheitliche Regelung her, weil der Gesundheitszustand des jeweiligen Jubilars im Vorfeld meist nicht bekannt sei. Alkohol sei in diesem Sinne „als ein nicht unproblematisches Geschenk einzustufen und nach meiner Überzeugung oftmals schlechter als gar kein Geschenk.“

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Das ideale Geschenk ist vermutlich schwer zu finden.
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