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Bad Säckingen SPD Neujahrsempfang: Toleranz und Beharrlichkeit sollen wichtige Vorsätze sein

Auch wenn die Feier im Schatten der Terroranschläge von Paris stand: Die SPD forderte bei ihrem Neujahrsempfang für Offenheit gegenüber Flüchtlingen und will zugleich auf Beharrlichkeit setzen, wenn es um die lebensnotwendigen Themen für die Region geht.

Der Neujahrsempfang des SPD Kreisverbandes Waldshut und des Ortsvereins Bad Säckingen stand am Freitagabend ganz im Zeichen von Toleranz und Integration. Die Genossen zogen im Trompeterschloss Bilanz, gaben aber auch einen Ausblick auf die Schwerpunkte ihrer Arbeit im neuen Jahr. Neben der Kreisvorsitzenden Rita Schwarzelühr-Sutter (Parlamentarische Staatssekretärin) und ihrem Amtskollegen Christian Lange, ergriff auch der Ortsvereinsvorsitzende Manuel Knapp das Wort.

Angesichts der Anschläge und Geiselnahmen in Paris bat die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Rita Schwarzelühr-Sutter um ein kurzes Innehalten im Gedenken an die Opfer.

Die Konflikte weltweit, die viele Flüchtlinge nach Deutschland und auch in die Region bringen, war auch zentrales Thema bei Rita Schwarzelühr-Sutter. Rickenbach diene als Vorbild für das Bemühen vieler Menschen, Flüchtlinge würdig und engagiert aufzunehmen. Hiervon hatte sich der Ortsverein jüngst vor Ort ein Bild gemacht. Jetzt seien die Bürger von Bad Säckingen gefragt. Hier wird ein Containerdorf für 130 Menschen auf der Flucht gebaut.

Die SPD habe rückblickend viel erreicht. Daran gelte es nun anzuknüpfen. „Unser Schlitten ist trotz Schneemangels gut in Fahrt. An uns liegt es, die Richtung zu bestimmen“, betonte die Staatssekretärin und Kreisvorsitzende der SPD. Dranbleiben bei Themen wie Fluglärm, Weiterbau der A 98, Atomkraftwerkabschaltung und Endlagersuche empfahl die Politikerin aus Berlin und sagte ihre Unterstützung zu. „Die Region zukunftsfest machen, die Lebensqualität erhalten“, das sei ihr ebenso wichtig. Hier denkt Schwarzelühr-Sutter vor allem an Kinderbetreuung, Bildungsgerechtigkeit und eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung.

Christian Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz, rief dazu auf, gegen fanatische Bewegungen wie die Pedigia „auf die Straße zu gehen“. Neben der „Mietpreisbremse“ kümmere sich die SPD um eine Bekämpfung der Korruption im Gesundheitswesen, setze sich für einen fairen und sauberen Sport ohne Doping ein und kämpfe weiter für noch mehr Frauen in Verantwortung und Ämtern.

Die Werte „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ gelte es laut Ortsvereinsvorsitzendem Manuel Knapp auch intern zu verteidigen. „Die Welt hat sich etwas verbessert, wir haben unseren Teil dazu beigetragen“, lobte er. Besonders am Herzen liegt ihm, „die 130 neuen Mitbürger im Februar gut hier abzuholen“.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung im Trompeterschloss vom Duo „Time Square“, das bekannte Musikstücke in drei Sprachen vortrug.

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