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13.08.2012  |  von Maria Schlageter  |  0 Kommentare

Bad Säckingen Rhein lockt 327 Schwimmer

Bad Säckingen -  27. Zweibrückenschwimmen im Wetterglück. Traditionsveranstaltung verläuft ohne Zwischenfälle.

Viele Schwimmer lockte das traditionelle Zweibrückenschwimmen bei herrlichem Wetter zum Rhein. Gestartet wurde unterhalb des Rheinkraftwerks in Bad Säckingen.  Bild: Schlageter

3,5 Kilometer galt es schwimmend zurückzulegen. Dabei wurde die Sicherheit der Teilnehmer groß geschrieben und DLRG und SLRG waren ständige Begleiter.

Hinein ins kühle Nass: Eine Schwimmhilfe war Pflicht für die Teilnehmer.

Parallel fand das Fischessen des Pontonier-Fahrvereins Mumpf statt.

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Einen grenzüberschreitenden Erfolg feierten die Schweizerische und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft am vergangenen Wochenende. Zum bereits 27. Mal veranstalteten die SLRG Sektion Fricktal zusammen mit der DLRG Ortsverband Bad Säckingen das beliebte Zweibrückenschwimmen.

Bei strahlendem Sonnenschein kamen insgesamt 327 schwimmbegeisterte Besucher von beiden Seiten des Rheins zusammen. „Dank der guten Witterung haben so viele teilgenommen, was uns natürlich sehr freut. Und glücklicherweise gab es keine schlimmen Zwischenfälle“, berichtet Walter Rech vom Organisationskomitee.

Gemeinsamer Start- und Zielpunkt der Schwimmer war das Rheinufer in Mumpf. „Jeder muss sich zuerst registrieren und bekommt dann eine Nummer, die auch auf seiner verpflichtenden Badekappe abgedruckt ist. So behalten wir den Überblick“, erklärt Rech. Mit der Unterstützung des Pontonier-Fahrvereins wurden die Rheinschwimmer dann mit dem Boot nach Bad Säckingen gefahren, von wo aus das Zweibrückenschwimmen traditionell startet. Unterhalb des Kraftwerks stiegen die Teilnehmer schließlich in das kühle Wasser, bevor es dann schwimmend rheinabwärts, unter der Holz- und der Fridolinsbrücke hindurch, wieder zurück in Richtung Mumpf ging.

3,5 Kilometer ist die Strecke auf dem Rhein lang, was manche leicht unterschätzen.

Die Sicherheit wird von den Veranstaltern daher groß geschrieben, wie Rech deutlich macht: „Jeder muss sich an die Regeln für Schwimmen in öffentlichen Gewässern halten. Neben den Begleitbooten der Rettungseinheiten muss zudem jeder eine Schwimmhilfe bei sich haben.“ Neben der DLRG und der SLRG waren auch die Feuerwehr und das technische Hilfswerk vor Ort im Einsatz. „Insgesamt sind wir hier mit etwa 50 ehrenamtlichen Helfern vertreten“, weiß Rech.

Parallel zum Zweibrückenschwimmen fand außerdem das Fischessen des Pontonier-Fahrvereins statt, das mit einer vielfältigen Speisekarte viele angestrengten Schwimmer lockte. „Mit dem Fahrservice unterstützt uns der Pontonier-Verein sehr und es ist toll, dass für sie ihr Fest so erfolgreich läuft“, freut sich Rech, der nach der Veranstaltung ein positives Resümee ziehen konnte. Ebenfalls begeistert waren die vielen Teilnehmer, die teils bereits mehrfach an dem Zweibrückenschwimmen teilgenommen haben.

Für einige war es jedoch das erste Mal, wie Anna Kaiser erzählt, die zurzeit Kurgast in Bad Säckingen ist: „Es war für mich eine tolle Erfahrung. Ich bin zuvor noch nie in offenem Wasser geschwommen.“

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