RheinfeldenRaserei mit tödlichem Ausgang [0]
Einen tödlichen Ausgang hat in der Nacht auf Freitag die Raserei eines 36-jährigen Rheinfelders genommen: Er war kurz nach 23 Uhr mit drei weiteren Insassen in seinem schweren BMW auf der B 34 bei Beuggen gegen den Randstein, danach ins Schleudern und schließlich von der Straße abgeraten.
Einen Toten und drei Verletzte forderte ein Unfall wegen Raserei auf der B 34 bei Beuggen in der Nacht auf Freitag.
Rheinfelden (rs) Anschließend prallte das Auto gegen eine Parkbank, eine Straßenlaterne und schlussendlich mit großer Wucht gegen einen Baum. Ein 36 Jahre alter Mann auf dem Rücksitz erlitt dabei tödliche Verletzungen. Der Fahrer sowie ein 22 jähriger Beifahrer und ein 17-jähriges Mädchen erlitten schwere Verletzungen. Die Strecke vom ersten Randsteinkontakt bis zum Aufprall auf den Baum betrug nach den ersten Ermittlungen der Verkehrspolizei 160 Meter. Wie schnell das Fahrzeug unterwegs gewesen sein muss, steht noch nicht fest. 60 Stundenkilometer beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit, "der war sicher erheblich schneller", so die Auskunft aus der Polizeidirektion. Als die ersten Rettungskräfte an der Unfallstelle eintrafen, fanden sie den toten Beifahrer eingeklemmt auf dem Rücksitz sowie den Fahrer und das Mädchen schwer verletzt vor. Sie wurden vom Notarzt versorgt und umgehend nach Basel ins Krankenhaus gebracht. Der 22-jährige hatte sich zu Fuß von der Unfallstelle entfernt, weshalb die Hundestaffel der Polizei alarmiert wurde. Die Vierbeiner verfolgten die Blutspur bis zum Bahnhof Beuggen, dann verlor sie sich, der Verletzte blieb verschwunden. Später hat die Polizei erfahren, dass er im Elsass aufgetaucht ist. Bei einem telefonischen Kontakt bestätigte der Mann seine Verletzungen und wollte sich zu einem Arzt begegeben. Die Polizei vermutet, dass ihn ein Bekannter nach Frankreich gefahren hat. Die B 34 blieb in Höhe der Tschamberhöhle nach dem Unfall für fünf Stunden gesperrt, Ortskundige nahmen eine Ausweichstrecke vorbei am Karsauer Friedhof. Der Schwerverkehr wurde angehalten und, sofern es die Unfallaufnahme und die Aufräumarbeiten erlaubten, zeitweilig um die Unfallstelle herumgeführt. Neben der Polizei waren die Feuerwehr Karsau mit 13 und das DRK mit 11 Mann im Einsatz, dazu kamen zwei Notärzte und der Bauhof der Stadt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an, auch ob Alkohol eine Rolle gespielt hat, ist noch offen. Weitere Artikel zu: Rheinfelden, |


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