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Bad Säckingen Piloten heben bei idealen Bedingungen ab

Start des 50. internationalen Hotzenwaldwettbewerbs der Luftsportgemeinschaft. Ehrungen bestimmen den Auftakt

Hoch hinaus ging es am Eröffnungstag des 50. internationalen Hotzenwaldwettbewerbs für 34 Teams. Ausgerichtet wird der Flugwettbewerb von der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald (LGH). Bei traumhaften Sichtverhältnissen starteten die ein- und zweisitzigen Segelflieger gegen 12 Uhr vom Segelflugplatz in Hütten. Noch bis kommenden Samstag messen sich die Piloten aus Deutschland und der Schweiz in verschiedenen Wettkämpfen.

Der Wind hatte gedreht und die Startaufstellung musste umgestellt werden. Genau wie es Meteorologe Manfred Reiber am Morgen während des Briefings vorhersagte, drehte der Wind von West nach Ost. Da die Flugzeuge mit Rückenwind nicht in die Luft kommen, musste die Klasse der Zweisitzer nun gen Osten starten. Gegen 17 Uhr sollten die Flieger wieder am Flugplatz angekommen sein, da die Thermik durch aufziehende Wolken unterdrückt werden würde. Das Wettbewerbsgebiet an diesem Tag reichte vom Nordschwarzwald, in den Kraichgau hinüber zur Schwäbischen Alb. Die Piloten mussten eine Distanz zwischen 183 und rund 300 Kilometern bewältigen. In einem Radius von maximal 15 Kilometern mussten sie zunächst um Mönchweiler fliegen. Weiter ging es Richtung Gammertingen auf der Schwäbischen Alb, welches mit einem maximalen Radius von 25 Kilometern zu umrunden war, ehe es wieder nach Hütten ging.

Zu den Ehrengästen an der Eröffnung zählten neben Rickenbachs Bürgermeister Dietmar Zäpernick auch Steffen Baitinger, Vizepräsident des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbandes (BWLV). Geehrt wurden die Gründungs- und Ehrenmitglieder Hermann Kramer und Fritz Rueb. Hubert Matt, Vorsitzender der LGH, hoffte, die bisher unfallfreien 50 Jahre auch weiterhin fortsetzen zu können.

Die beiden Wettbewerbsleiter Marcus Neubronner und Frieder Göltenbott sowie die vielen Helfer hatten viel zu tun, um alle Flieger in die Luft zu bekommen. Für einen schnelleren Ablauf waren sechs Schleppmaschinen im Einsatz. Noch die ganze Woche über finden wetterabhängig verschiedene Wettbewerbe statt.

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