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Bad Säckingen Neue Ära für den Judo-Club

01.04.2011


Bad Säckingen – Mit der Neuwahl des Vorstandes des Judo-Clubs Kawaishi Bad Säckingen zeichnet sich das Ende einer erfolgreichen Ära ab.Der bisherige Vorsitzende Rainer Rittmann tritt ins Glied zurück und der mitgliederstarke Verein wird nun von Hellmut Kurth geführt. Die sportliche Erfolgsspur und das aktive Vereinsleben des überregional organisierten Clubs bleiben auch mit dem neuen Vorstandsteam in bewährten Händen.Kampflos, wie sonst im Judosport nicht üblich, fand im clubeigenen Vereinsheim die Jahreshauptversammlung statt.

Zahlreiche aktive und passive Mitglieder kamen in den Mehun sur Yevré-Weg, dessen Namensgeber die französische Partnergemeinde von Murg ist. Der scheidende Vorsitzende Rittmann betonte bei der Versammlung das Mitgefühl des Vereins für die Bad Säckinger Partnerstadt Nagai in Japan, keine hundert Kilometer von den Unglücksreaktoren in Fukushima entfernt, das in Telefongesprächen zum Ausdruck gebracht worden sei. Die internationalen Kontakte spiegeln sich in der erfolgreichen Vereinsarbeit und der neue Vorsitzende Hellmut Kurth will in die großen Fußstapfen seines Vorgängers treten.

50 Jahre Judo in Bad Säckingen wurde 2010 gebührlich gefeiert. Die alte wie neue Schatzmeisterin Ulrike Bauer resümierte über die finanziell positive Grundlage des Vereins. Mit den 173 Mitgliedern sei ein Potential vorhanden, das neben den gesunden Zahlen auch auf eine Fortsetzung der sportlichen Erfolge hoffen lasse. Erstmalig hat die Vereinsführung vorgeschlagen, in der Jugendarbeit zukünftig die Startgebühren für auswärtige Turniere zu übernehmen. Damit könne das sportliche Umfeld für die zahlreichen Junioren noch besser gefördert werden.

Die teilweise langen Anfahrtswege zu den Wettkampfstätten der Süddeutschen und Deutschen Meisterschaften sollen darüber hinaus weiterhin mit dem vereinseigenen Bus in bewährter Form gefördert werden.

In seinem abschließenden Rechenschaftsbericht hat Rainer Rittmann nur Ausschnitte der zurückliegenden 33 Jahre seiner Arbeit als Vorsitzender des Judo-Clubs wiedergegeben. Bis hin zum zeitweiligen Verbandspräsidenten habe ihn diese Arbeit gebracht und nationale wie internationale Judowettkämpfe erleben lassen.

Neben seinen Söhnen und Enkelkindern, die aktive Wettkämpfer seien, dankte Rittmann seiner Frau Sigrid, die erneut das Amt der Sportwartin übernehmen wird. Ohne die zahlreichen Trainer könne das hohe sportliche Niveau des Vereins nicht gehalten werden, sagte Rittmann überzeugt. Daher ermutigte er die nachfolgenden Generationen, sich auch in diesen Bereichen kontinuierlich fortzubilden. Der Spaß und Zusammenhalt am Sport dürfe im Verein dabei jedoch nicht untergehen, sagte Rittmann.

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