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Wehr Mit Elan zum Freiwilligen-Tag

14.03.2008
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Die Theorie in die Praxis umsetzen, darum geht es bei den nächsten Treffen des Planungsausschusses für den Freiwilligen-Tag des Caritas-Verbandes Hochrhein, der am 20. September in Wehr stattfinden soll. Ursprünglich war die Veranstaltung für den 27. September geplant, wurde aber wegen Terminkollision mit anderen Veranstaltungen eine Woche vorgezogen.

Wehr - Am Mittwoch fand das zweite Planungstreffen im Wehrer Rathaus statt. An einem Tag gemeinsam etwas für andere tun, das ist das Ziel des Freiwilligen-Tages. Vereine, Gruppen, Firmen oder Einzelpersonen können sich an diesem einen Tag in einem Projekt engagieren.

Nach einer Fragebogenaktion, die im Vorfeld bereits gestartet wurde, sind schon verschiedene Projektvorschläge bei Anneli Ahnert vom Caritasverband Hochrhein und Mitinitiatorin Anja Schwarz eingegangen. 18 von rund 140 Fragebögen seien zurückgekommen. Das klingt zunächst nach keinem besonders guten Ergebnis. Anja Schwarz weiß jedoch, dass dies für eine Fragebogenaktion eine sehr ordentliche Quote ist.

Die Idee des Freiwilligen-Tages sei dabei von allen Adressaten sehr positiv bewertet worden, so Schwarz während des Treffens am Mittwoch. Vorschläge für einen Workshop im Filzen, einen Schnuppertag im Pflegebereich, ein Kinder-Betreuungsangebot für alleinerziehende Mütter und weitere Projektvorschläge seien auch schon eingegangen, berichtete sie. Die ersten Ansätze seien also sehr vielversprechend, freute sich Anneli Ahnert über die bisherige Resonanz.

Für die Caritas und auch für die Stadt Wehr handelt es sich bei diesem Freiwilligen-Tag um ein Pilotprojekt, bei dem viele Erfahrungen zum ersten Mal gemacht werden. Im Anschluss soll daher auch eine Informationsbroschüre erstellt werden, um den Organisatoren künftiger Veranstaltungen die Arbeit zu erleichtern. "Jetzt geht es darum, Kontakte zu vertiefen und noch einige zu schaffen", nannte Wehrs Bürgermeister Michael Thater einen der nächsten Schritte in der Planung.

Plakate und Flyer müssen erstellt und ein Logo für diesen Tag kreiert werden. Um eine möglichst breite Basis für den Freiwilligen-Tag zu schaffen, wurden auch Stadtjugendpflegerin Beata Rolirad und Judith Frank, Leiterin des Kindergarten Seeboden, mit in das Planungskomitee geholt. Sie sollen der Draht zu den Kindern und Jugendlichen in der Stadt sein.

Da es sich um die erste Veranstaltung dieser Art handelt, ist ein großer Teil der Planung derzeit noch sehr theoretisch und muss nun Stück für Stück in die Praxis überführt werden. So zum Beispiel der Kostenplan, der derzeit von Kosten in Höhe von etwa 21000 Euro ausgeht. "Wir sind da bei den verschiedenen Punkten von Erfahrungswerten ausgegangen, die so aber nicht stimmen müssen", erläuterte Anja Schwarz den Anwesenden den Plan. So ging sie in ihrem Konzept etwa von 175 Euro Hallenmiete für das Feuerwehrgerätehaus aus, in dem die Abschlussveranstaltung dieses Tages stattfinden soll. Diese 175 Euro kann Anja Schwarz bereits aus dem Plan streichen, wie Michael Thater zu verstehen gab. Auch bei vielen anderen Kostenpunkten wird gespart werden können, so dass die 21000 Euro unterschritten werden sollten.

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