Bad Säckingen Mensa macht Fortschritte
Gestern wurde das Richtfest für die Mensa am Gymnasium gefeiert. Michael Rohrer, Albrecht Lienemann und Alexander Guhl (von rechts) dankten allen am Projekt Beteiligten. Bild: Linke
– Mit dem Richtspruch von Zimmermann Stefan Biehler aus Niedergebisbach geht der Bau der Schüler-Mensa am Scheffel-Gymnasium in die nächste, entscheidende Phase. Einweihung soll schon im Herbst dieses Jahres sein. So schauten die Gäste gestern Nachmittag beim Richtfest auch gespannt auf das Dach, als Biehler dort symbolisch einen Nagel in ein Stück Holz schlug.
Bürgermeister Alexander Guhl dankte anlässlich der Feierstunde seinem Vorgänger Martin Weissbrodt, der die Mensa bereits 2005 zur kommunalen Pflichtaufgabe gemacht habe. Dank galt weiter allen, die das Projekt auf einen guten Weg gebracht hätten, insbesondere dem Kollegium des Scheffel-Gymnasiums, den Eltern und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung.
Wenn das Projekt fertig sei, so Guhl weiter, werde das Gymnasium weiter an Profil gewonnen haben. Die Mensa sei auch ein Mosaik, das Bad Säckingen als Bildungsstadt weiter voranbringe. Guhl vergaß auch diejenigen nicht, denen die Einrichtung unmittelbar zugute kommt: „Die Schüler brauchen was zwischen die Zähne.“ Mit leerem Magen lerne es sich bekanntlich nicht gut. Irgendwann sei eben auch der Kopf leer. Guhl: „Eine Rundumversorgung müsse auch eine Versorgung mit Essen bieten.“ Zudem werde die Mensa vielleicht auch dafür sorgen, dass der eine oder andere das Fast-Food irgendwann nicht mehr vermisst, hofft Guhl.
Freude gestern auch bei Stadtbaumeister Michael Rohrer, der seine Planungen nun erstmals „dreidimensional“ bestaunen konnte. Das Richtfest sei das Fest des Handwerks, so Rohrer, der den Dank in die entsprechende Richtung schickte. Die Stadt sei jedenfalls sehr zufrieden mit dem Verlauf der Arbeiten. Rohrer wies auch nochmals auf die Tatsache hin, dass im Zuge des Mensa-Projektes auch die Sanitäreinrichtungen der Sporthalle erneuert werden. Das griff auch Direktor Albrecht Lienemann auf. Der Umkleidetrakt habe dringend einer Sanierung bedurft. Lienemann: „Auch unser Sportbereich profitiert.“ Gleiches gelte für die Vereine, die die Halle nutzen.
Die Schule sei bei dem Projekt weder Auftraggeber, noch Planer, Geldgeber oder gar Ausführender, „aber wir sind die, die Hunger haben“, hatte Lienemann dem vorausgeschickt. Er dankte ebenfalls allen mit dem Projekt Befassten sowie auch Bund und Land für die Zuschüsse. Lob gab es auch für die Stadt und Michael Rohrer, mit dem man für alle auftretenden Probleme unkompliziert Lösungen gefunden habe und der die Schule immer in das Projekt eingebunden habe. Die Feierstunde wurde von der Schulband des Scheffel-Gymnasiums musikalisch umrahmt.
