Rudolf-Eberle-Schule und Schmidt's Märkte wollen künftig in einer Bildungspartnerschaft zusammenarbeiten
Die Rudolf-Eberle-Schule und die Schmidt's Märkte haben ihre Zusammenarbeit offiziell besiegelt. Mit der schriftlichen Unterzeichnung eines Vertrags gehen die kaufmännische Schule aus Bad Säckingen und der Einzelhandelsbetrieb eine sogenannte Bildungspartnerschaft ein, die von der Industrie- und Handelskammer (IHK) unterstützt wird. „Wir waren uns schnell einig, dass diese Partnerschaft beiderseits sehr sinnvoll ist“, so Hans-Peter Hess, der Schulleiter der Rudolf-Eberle-Schule.
In dem Vertrag sind Aktionen und Projekte festgehalten, die den Schülern bei der Berufsorientierung helfen sollen. So stehen künftig Werksbesichtigungen, Praktika und der persönliche Austausch zwischen Schülern und Auzubildenden an. „Auf diese Weise wirkt der Beruf authentisch auf die Schüler“, erklärt Rainer Reisgies von der IHK. Viele Jugendliche hätten eine falsche Vorstellung vom Beruf des Einzelhandelskaufmanns, wie Claudia Schmidt von der Schmidt's Markt-Geschäftsführung weiß. Sie erhoffe sich, durch die Bildungspartnerschaft neue Auszubildende zu gewinnen.
Die Rudolf-Eberle-Schule und die Schmidt's Märkte arbeiten schon seit längerem zusammen. Mit der Bildungspartnerschaft soll der Grundstein für eine nachhaltige Kooperation gelegt werden. Spätestens bis Anfang des kommenden Schuljahres will Hess einen Koordinator einstellen, der die Zusammenarbeit zwischen Schule und Betrieb überwacht. Die Partnerschaft wurde von Hess' Vorgänger Horst Studte in die Wege geleitet. „Er hat die ersten Gespräche geführt“, erklärt Hess. „Eine Bildungspartnerschaft lebt von den Personen“, betont Reisgies, „sie ermöglicht Schülern, sich rechtzeitig für ihre Berufswahl zu orientieren.“