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Bad Säckingen Kultusministerin Susanne Eisenmann sieht sich bei ihrem Besuch im Scheffel-Gymnasium Besonderheiten an

Kultusministerin Susanne Eisenmann besucht das Scheffel-Gymnasium in Bad Säckingen. Dort enthüllt sie ein neues Scheffelbild im Foyer und lässt sich ein Projekt aus dem Fach Naturwissenschaft und Technik vorführen. Schwörstädter Eltern demonstrieren vor der Schule, um auf Missstände in ihrer Gemeinde aufmerksam zu machen.

Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann besuchte gestern im Rahmen ihrer Tour "Klassen/Treffen" das Scheffel-Gymnasium. Direktor Carsten Hansen, Lehrer, Schüler, Elternvertreter sowie Freundeskreis-Vorsitzender Albrecht Lienemann und Bürgermeister Alexander Guhl nahmen den Gast aus Stuttgart in Empfang. Bei der folgenden Rundtour, bei der besondere Projekte im Fokus standen, waren unter anderem weiter Thomas Hecht vom Regierungspräsidium und Helmut Rüdlin, Leitender Schulamtsdirektor des Staatlichen Schulamtes in Lörrach dabei.

Gleich zu Beginn kam der Ministerin eine besondere Aufgabe zu, nämlich die Enthüllung eines neuen Scheffelbildes im Foyer. "Wir wollten einen jüngeren Scheffel", erklärte Hansen zu den Beweggründen, das alte Scheffelbild ersetzen zu wollen. Kunstlehrerin Suzana Djukic nahm den Auftrag demnach gerne an. Umgesetzt wurde er schließlich von der Achtklässlerin Nike Heidel.

Nach der Enthüllung zeigte Hansen dem Gast Spezielles "worauf wir stolz sind". Da war zunächst die Sanitätsstation der Schule. Hier können sich die rund 1000 Schüler im Falle einer leichten Blessur versorgen lassen. Die Ausrüstung hat der Freundeskreis finanziert, ebenso die Ausbildung der Helfer. Nächste Station beim Schnelldurchlauf – denn die Zeit drängte – war der Unterrichtsraum für Naturwissenschaft und Technik (NWT), einem Pflichtfach, das es nur in Baden-Württemberg gibt.

Ministerin Susanne Eisenmann kam hier unter anderem mit den Schülern und Lehrerin Katja Schirmer ins lebhafte Gespräch. Beeindruckt zeigt sich Susanne Eisenmann auch vom "NWT-Working Projekt Biologie". Es bietet Schülern der gymnasialen Oberstufe die Möglichkeit, molekularbiologische Versuche auf universitärem Niveau eigenständig durchzuführen. Dieses Projekt, das es nur in Südbaden gibt, wurde ursprünglich von der Robert-Bosch-Stiftung finanziert, erklärte Schulleiter Carsten Hansen. Jetzt wird das Angebot eigenständig mit Sponsoren aufrecht erhalten. Es wird auch von anderen Schulen in der Region genutzt.

Dass Bücher trotz digitaler Medien nicht abgeschrieben sind, davon konnte sich die Ministerin in der Mediathek mit Christina Berger überzeugen. Sie nahm dies erfreut zur Kenntnis. Die Mischung zwischen Büchern und neuen Medien macht's. Susanne Eisenmann besucht pro Monat ein bis zwei Schulbezirke, um sich vor Ort ein Bild zu machen, mit Eltern, Schülern und Lehrern sowie Vertertern der Kommunen ins Gespräch zu kommen. "Ich lasse mir hier jeweils die Schwerpunkte zeigen", sagt Susanne Eisenmann. Mit den Praktikern zu sprechen, ermögliche ein besseres Verständnis für mögliche Probleme. Um auf solche an der Grundschule in Schwörstadt aufmerksam zu machen, veranstalteten betroffene Eltern zum Ende des Minister-Besuchs vor dem Gebäude eine Demonstration.

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