Bad Säckingen Hochrhein: 25.000 Radler beim Slowup

Veranstalter freuen sich über hohe Teilnehmerzahlen. Auf der 32 Kilometer langen Rundstrecke zwischen Stein, Laufenburg und Bad Säckingen herrschte den ganzen Tag über Betrieb

Entschleunigen hieß die Devise am Sonntag entlang des Hochrheins. Die Natur bewusst erleben, einen Gang runterschalten. Keine Maschinenkraft mit Motoren, sondern die eigene Muskelkraft war gefragt beim 14. grenzüberschreitenden Slowup.

Bis zum Nachmittag zählten die Organisatoren des Events rund 25.000 Teilnehmer, die sich per Fahrrad, Inliner oder gar zu Fuß auf die 32 Kilometer lange Strecke begaben. Ganze Familien waren unterwegs, je nach Alter fuhren die Kinder eigenständig auf ihren kleinen Rädern oder im Anhänger. Ob Tandem, E-Bike, Rennrad oder Mountainbike, jeder fuhr in seinem ganz eigenen Tempo. Insgesamt neun Städte und Gemeinden auf deutscher und Schweizer Seite waren beteiligt, stellten Verpflegungsstände, sorgten für Unterhaltung, nutzten den Tag, um die Region touristisch zu vermarkten.

Den ganzen Sonntag über bot sich auf dem Münsterplatz von Bad Säckingen ein kunterbuntes Bild mit Radlern, Inline Skatern und Fußgänger. Bild: Marion Rank
Den ganzen Sonntag über bot sich auf dem Münsterplatz von Bad Säckingen ein kunterbuntes Bild mit Radlern, Inline Skatern und Fußgänger. Bild: Marion Rank
Die Radlergruppe leuchte in ihren pinken Shirts schon von Weitem. In Obersäckingen genossen sie ein Päuschen beim Technischen Hilfswerk. Bild: Marion Rank
Die Radlergruppe leuchte in ihren pinken Shirts schon von Weitem. In Obersäckingen genossen sie ein Päuschen beim Technischen Hilfswerk. Bild: Marion Rank

Der 14. Slowup startete in Stein. Für Gemeindeammann Hansueli Bühler aus Stein dient der Slowup dazu, gute Beziehungen aufzubauen: "Offene Grenzen und offene Herzen." Er, Landrat Martin Kistler, Großratspräsident Benjamin Giezendanner und Slowup-Präsident Armin Eschbach durchschnitten gemeinsam das Band vor der historischen Holzbrücke und gaben damit den Start frei. Ein kunterbuntes Bild boten die Radler in ihren Trikots in Bonbonfarben und den neuesten Modellen, was der Fahrradmarkt zu bieten hatte. Die einen nahmen die Fahrt eher gemütlich, die anderen sportlich.

Armin Eschbach zeigte sich mit der Teilnehmerzahl zufrieden. "Es waren rund 8000 Teilnehmer mehr als beim letzten Mal, was wohl dem Wetter geschuldet war. Alles verlief friedlich, keine Zwischenfälle." Auch die Teilnehmer waren begeistert. Sebastian Bluhm aus Feldkirch/Vorarlberg: "Ich habe über Facebook vom Slowup gehört und bin dafür vier Stunden hierher gereist. Das war das erste Mal und wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Ich komme hundertprozentig wieder. Und Pascal Klodel aus Röschenz/Schweiz sagte: "Ich finde den Slowup wunderbar, bin schon mehrmals mitgefahren. Was mich etwas stört, sind die Raser."

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